Fußball-Gruppenliga: Eine Hälfte gut mitgehalten

Calden/Meimbressen unterliegt Bosporus Kassel mit 0:2 

Zweikampf: Bosporus-Spieler Otto Hofmann trennt den Caldener Toni Schubert vom Ball. Hinten Tobias Krone (links) und Sascha Knoll. Foto:  Hofmeister

Meimbressen. Eine Halbzeit lieferte die SG Calden/Meimbressen dem Zweiten der Fußball-Gruppenliga, FC Bosporus Kassel, einen offenen Schlagabtausch, doch am Ende musste sie sich mit 0:2 (0:1) geschlagen geben.

So konnten die Gäste nach der klaren 2:5-Niederlage im Spitzenspiel beim CSC 03 Kassel mit ihrem lautstarken Anhang wieder einen Sieg feiern.

„Es war ärgerlich, dass wir kurz vor dem Pausenpfiff den Elfmeter bekommen haben, denn bis dahin haben wir sehr gut gespielt und hatten auch unsere Chancen“, zeigte sich SG-Spielertrainer Thomas Schindewolf, der den beruflich verhinderten Jens Alter zusammen mit Philipp Butterweck vertrat, trotz der Niederlage nicht unzufrieden, zumal insgesamt sieben Stammspieler nicht zur Verfügung standen.

Gegen die spielerisch überlegenen Gäste machten die Gastgeber geschickt die Räume eng und versuchten mit langen Bällen einige Nadelstiche zu setzen. Das gelang auch recht gut.

So hatte der Zweite in der ersten Halbzeit seine beste Chance erst nach einer Standardsituation. Zunächst schoss Ismet Yegül den Ball in die Mauer, bevor Daniel Hess im Nachschuss den Pfosten traf (35.). Als unmittelbar vor dem Pausenpfiff Sven Mackewitz Nihat Cemali im Strafraum zu Fall brachte, zeigte der gut pfeifende Schiedsrichter Sascha Bauer auf den Elfmeterpunkt. Der Gefoulte trat zum Elfmeter an und traf flach in die rechte Ecke zum 0:1 (45.).

In der zweiten Halbzeit bestimmte Bosporus gegen die kräftemäßig etwas nachlassenden Gastgeber das Spiel. SG-Torhüter Steven Berndt konnte aber einen Schuss von der linken Strafraumseite zur Ecke abwehren (49.). Nach dieser Ecke konnte ein SG-Verteidiger den Kopfball von Ugur Kahraman vor der Linie klären (50.).

Eine Großchance hatte die SG aber auch noch nach der Pause, als Marko Utsch von der Grundlinie nach innen passte. Tobias Krone traf den Ball aber nicht richtig, so dass Gästetorhüter Antonio Rega das Leder problemlos fangen konnte (56.).

Im Gegenzug verfehlte Yegül nur knapp das lange Eck (57.). Bei der nächsten Chance von der linken Seite parierte Berndt gegen Hess (61.).

Als Cemali von rechts in den Strafraum flankte und Marcus Neumann mit einem abgefälschten Volleyschuss zum 0:2 traf, war die Vorentscheidung gefallen (75.).

Zehn Minuten vor Schlussverhinderte Berndt ein weiteres Gästetor, als er einen Freistoß von Tolga Yantut abwehrte. Im Gegenzug nahm Utsch dem besser postierten Fabrice Lindner den Ball weg und verfehlte knapp das Tor.

Von Michael Wepler

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