Baunatalerin bei Abflug überrascht

Kassel Airport feierte: Erstmals 100.000 Passagiere im Jahr 

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Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz, Flughafen-Geschäftsführer Lars Ernst, Ehepaar Schaub, Hessens Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen GmbH Kassel Dr. Thomas Schäfer

Calden. Erstmals in seiner fünfjährigen Geschichte hat der Kassel Airport in Calden die Passagierzahl von 100.000 in einem Jahr überschritten.

Aktualisiert um 13.10 Uhr: Am frühen Montagmorgen wurde Elke Schaub aus Baunatal nach dem Einchecken für den Sundair-Flug nach Mallorca vom Hessischen Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzenden der Flughafen GmbH Kassel, Dr. Thomas Schäfer, gemeinsam mit dem Geschäftsführer des Flughafens, Lars Ernst, begrüßt.

Aufsichtsratschef Schäfer sagte laut einer Pressemitteilung des Flughafens: „100.000 Passagiere sind 100.000 gute Gründe für den Kassel Airport. Darüber können sich die Beschäftigten des Flughafens freuen, aber auch die gesamte Region. Der Flughafen wird angenommen als wichtiges Infrastrukturangebot für die Nordhessinnen und Nordhessen und für die heimische Wirtschaft. Fürs Land zahlt sich Kassel Airport dank der Arbeitsplätze und der Steuereinnahmen ebenfalls aus.“ 

Lars Ernst überreichte Elke Schaub einen Sundair-Fluggutschein für ihren nächsten Urlaub „ab zu Hause“. Der Flughafen-Chef teilte mit: „Der rege Zuspruch und die gute Nachfrage der Angebote machen uns und unsere Partner sehr glücklich. Wir freuen uns, mit dem 100.000sten Passagier heute einen weiteren, wichtigen Meilenstein in der Entwicklung des Flughafens erreicht zu haben. Ich bin stolz auf die gute Zusammenarbeit in unserem Team und dankbar für das Vertrauen der Kunden und Reisebüros in unsere Angebote. 2018 ist für uns ein Rekordjahr.“

Beratungen über Ausstieg aus der Gesellschaft

Probleme bereitet die Beteiligung an der Flughafen GmbH weiterhin der Gemeinde Calden. Der Anteil am Defizit drückt auf die finanzielle Lage, der Haushalt für das laufende Jahr wurde nicht genehmigt. Um über einen möglichen Austritt zu sprechen, kommen am Montag Vertreter aller Gesellschafter – neben Calden noch das Land Hessen sowie Stadt und Kreis Kassel – zusammen. Ein Ergebnis über die Zukunft der GmbH war dabei vorerst nicht zu erwarten. Alle Beteiligten benötigen dazu Beschlüsse ihrer Gremien.

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