Cobrex-Maschine flog wegen Wartungsarbeiten nach Rumänien

Flug von Calden nach Gran Canaria storniert: Passagiere mussten nach Erfurt

Calden. Erneut großer Ärger bei Passagieren am Kassel Airport: Der Flug, der am Mittwoch um 6 Uhr morgens von Calden nach Gran Canaria fliegen sollte, fand nicht statt.

Die dafür vorgesehene Cobrex-Maschine flog stattdessen um 7.45 Uhr ohne Passagiere nach Rumänien. Also ging es für die Fluggäste mit zwei Bussen zum Flughafen Erfurt, von wo aus sie eine Germania-Maschine ans Ziel brachte.

Dazu kommt: Auch der geplante 6-Uhr-Flug war schon ein verschobener. Er war von 12.25 Uhr auf frühmorgens vorverlegt worden. Laut Marcos Rossello, Geschäftsführer der Fluggesellschaft Sundair, ist die Cobrex-Maschine für Wartungsarbeiten nach Rumänien geflogen. Das führt auch dazu, dass der Flug am heutigen Donnerstag nach Heraklion nicht mit der geplanten Maschine stattfindet. „Hierfür wurde umgehend ein Ersatzflug mit Ellinair organisiert und die Passagiere informiert“, sagt Rossello. Nach dem aktuellen Stand werde die Cobrex am Donnerstagabend zurück nach Kassel kommen und ab Freitag „wie gewohnt das Programm abfliegen“.

Insgesamt waren 200 Passagiere betroffen

Die Urlauber, die am Mittwoch mit der Cobrex-Maschine von Gran Canaria zurückfliegen wollten, wurden auf verschiedene Flüge nach Deutschland verteilt. „Die Bustransfers nach Kassel wurden organisiert“, sagt Rossello. Insgesamt waren 200 Passagiere betroffen.

Die neue Fluggesellschaft Sundair ist zurzeit nicht mit einem eigenen Flugzeug am Kassel Airport vertreten, da der Airbus 320, den Sundair in Calden stationieren will, nicht rechtzeitig zum Start des Sommerflugplans zur Verfügung stand. Wann das Flugzeug kommt, ist noch nicht klar.

Nicht das erste Problem in diesem Sommer

Erst in der vergangenen Woche erlebte eine Reisegruppe am Flughafen Kassel eine wahre Odyssee: Die Gruppe aus Münden wollte vom Flughafen Kassel für ein Wochenende nach Mallorca fliegen. Dann kam die Stornierung. Kurios: Der Flug ging trotzdem. Auch mit Gepäckstücken gab es während des Sommerbetriebes bereits Probleme. Ein Flieger, der direkt nach Fuerteventura starten wollte, war zu schwer.

Rubriklistenbild: © Archivfoto: Janz

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