Flughafen in Calden dient als Filmkulisse

Calden. Der Reinhardshäger Regisseur Jakob Gisik drehte mit Schauspieler Andreas Pape am Kassel Airport.

„Und Action" hieß es gestern am Caldener Flughafen. Ein 25-köpfiges Team der Produktionsfirmen Jakale Film aus Kassel und von Youman Media aus Hann. Münden drehte Szenen für den Spielfilm „Chain - Schatten der Verzweiflung".

Als Hauptdarsteller gewann der Reinhardshäger Regisseur Jakob Gisik den deutschen Schauspieler Andreas Pape aus Bad Arolsen.

In der Maske: Katharine Schein schminkt Andreas Pape, bevor er vor die Kamera muss.

„Der Film ist an sich fertig, wir müssen ihn nur noch ein bisschen ausbauen“, verrät Pape, der den schwerreichen Geschäftsmann Tom spielt. Am Flughafen stand für den 34-Jährige eine Actionszene auf dem Programm: ein Fallschirmsprung. „Ich glaube, den Sprung kann ich erst nach drei Tagen überhaupt richtig registrieren“, sagt Pape und lacht.

Denn ein Stunt Double habe er nicht. „Ich springe wirklich selbst. Das habe ich das letzte Mal vor 15 Jahren gemacht.“ Bei Chain handelt es sich um eine Low-Budget-Produktion - einen Film, der mit beschränkten finanziellen Mitteln produziert wird. Laut Gisik stammt das Geld unter anderem von Coproduzenten, Sponsoren. Der Dreh am Flughafen koste alleine 5000 Euro.

Im Film geht es um den reichen Unternehmer Tom, der immer auf der Suche nach dem ultimativen Adrenalinkick ist. Als er aus seinem Leben gerissen wird, muss er sich plötzlich mit Gefühlen wie Einsamkeit und Hilflosigkeit auseinandersetzen.

Ein Großteil der Szenen wurde in Hann. Münden gedreht, einige auch in Kassel. Der Fallschirmsprung am Flughafen sei eine Herausforderung, meint Pape. Denn in der Luft müsse er auch noch einen Dialog führen. „Und die Filmkameras sehen genau, wenn ich nicht bei der Sache bin.“ Aufregung dürfe er nämlich keine zeigen, schließlich spiele er einen abgebrühten Adrenalinjunky, der nur schwer zu begeistern sei.

Noch in diesem Jahr soll Chain komplett fertig werden. „Wir müssen dann noch schneiden, vertonen und synchronisieren“, erklärt Produktionsleiter Marco Mannsheimer. Geplant seien die Veröffentlichung einer DVD/Blu-ray und Premierenvorstellungen in Hann. Münden und Kassel. „Material haben wir jetzt etwa für eine halbe Stunde“, sagt Mannsheimer. Viel länger solle das Werk auch nicht mehr werden.

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