Passagiere bleiben aus

Verdächtig gelassen: Kommentar zu gestrichenen Flügen am Flughafen Kassel

Calden. Schauinsland-Reisen streicht Flüge nach Gran Canaria - und Reiseveranstalter und Flughafen reagieren gelassen. Zu gelassen? Lasse Deppe über ausbleibende Passagiere.

Gut, schlecht, gut, schlecht: Nachrichten über die Wirtschaftlichkeit des Flughafens schwanken bekanntlich stärker als die Bäume im Orkan Friederike vergangene Woche. In den ersten beiden Monaten des Jahres finden sich jetzt also nicht ausreichend Passagiere, um zweimal wöchentlich Gran Canaria ab Calden anzusteuern. Reiseveranstalter und Airport reagieren gelassen. Zu gelassen? 

Erste Buchungszahlen für den Sommer, die höher liegen als im vergangenen Jahr, stimmen die Verantwortlichen hoffnungsvoll. Aber was soll die Geheimniskrämerei bezüglich aktueller Zahlen? Die Auslastung der verbleibenden Gran-Canaria-Flüge sei „gut“, teilt Schauinsland-Reisen mit. Zahlen nennt das Unternehmen auch auf Rückfrage nicht. Das scheint verdächtig. 

Bei einem Großprojekt, das so intensiv beäugt und kritisiert wird wie der Kassel Airport, hilft nur Transparenz. Alles andere wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet. Sicher ist: In der derzeitigen Lage ist jeder aus Passagiermangel abgesagte Flug einer zu viel. Und da darf man sich auch mal drüber ärgern.

Rubriklistenbild: © dpa

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