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Flughafen nicht überlastet: Genügend Personal am Kassel Airport

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Von: Daria Neu

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Anbieter beider Ziele ist der Reiseveranstalter „Urlaub ab Kassel Airport“, der auch mit einem Reisebüro im Terminal vertreten ist
Der Kassel Airport ist aktuell nicht überlastet. © Uwe Zucchi

Viele Flughäfen in Deutschland sind durch den hohen Andrang an Passagieren in der Sommerurlaubszeit überlastet. Der Kassel Airport nicht, heißt es in einer Mitteilung.

Calden – Aufgrund von Personalmangel fühlen sich die Betreiber dem Ansturm kaum gewachsen. Der Kassel Airport hingegen spricht nicht von einer überfordernden Situation. Der Sommerflugplan stehe und derzeit habe man glücklicherweise genügend Personal, teilen Geschäftsführer Lars Ernst und Pressesprecherin Natascha Gaebelein auf Anfrage mit.

„Unsere Flüge finden planmäßig statt, sofern wir nicht die Auswirkungen der Überlastung anderer Flughäfen zu spüren bekommen“, berichtet Ernst. Weil andere Airports durchaus Probleme hätten, mit dem hohen Andrang an Passagieren fertig zu werden, würde es ab und an auch in Calden zu Verspätungen kommen. Alle Ziele des Sommerflugplans in Calden würden hochfrequentiert genutzt.

Antalya besonders beliebt bei Fluggästen

Vor allem das neue Flugangebot nach Antalya über die Corendon-Airline sei bei den Urlaubern beliebt. Personell sei dies aber derzeit gut zu stemmen.

Ernst und Gaebelein machen deutlich: Andere Flughäfen durch das Umleiten von Maschinen zum Kassel Airport zu entlasten, sei nicht möglich. „Das stellt man sich oftmals viel zu einfach vor“, sagt der Geschäftsführer. Flugzeuge umzurouten sei unheimlich aufwendig und habe Auswirkungen auf Crew- und Wartungsroutinen. Den bestehenden Sommerflugplan umzustrukturieren, sei ebenfalls nicht einfach so umsetzbar.

Dass man am Flughafen in Calden von der Überlastung derzeit nicht allzu viel spüre, hat laut Ernst unterschiedliche Gründe. „Natürlich wird das auch mit der Größe des Flughafens zusammenhängen.“

Positive Bilanz in der Mitte des Jahres

Die Standorte, die betroffen seien, hätten schließlich mit weit mehr Passagieren zu tun. „Die stehen vor ganz anderen Herausforderungen.“

Dennoch sei der Geschäftsführer froh, dass er Mitte des Jahres eine positive Bilanz ziehen könne. Seit Freitag ist am Kassel Airport sogar eine zweite Sundair-Maschine stationiert, die zunächst bedarfsweise eingesetzt werden und sogenannte Ad-hoc- und Charterflüge bedienen soll. (Daria Neu)

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