Anbieter informierten über Ziele

Flughafenfest auf dem Kassel Airport: Eine Messe für Reiseträume

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Auf Tuchfühlung mit dem Airport-Maskottchen: Familie Steinchen aus Ahnatal hatte großen Spaß mit Casselino. Nicolai, Laura, Leonie und Tante Caroline Steinchen (von links) werden den netten Riesen sicher in Erinnerung behalten.

Träume von türkisblauem Meer und Palmenhainen rückten für viele am Wochenende ein Stück näher: Beim Fest am Kassel Airport in Calden machten Reiseanbieter Lust auf Ausspannen.

Daneben gab es für die mehreren tausend Gäste ein breites Unterhaltungsprogramm mit Musik, Tanz und Führungen über einen Teil des Flughafengeländes.

War es in den Vorjahren oft zu Engpässen im Terminal gekommen, so hatten die Organisatoren für dieses Wochenende Abhilfe geschaffen: Erstmals gab es auf dem Flughafenvorplatz ein geräumiges Zelt. Dort informierten Mitarbeiter verschiedener Reisebüros und Hotelketten über ihre Angebote.

Vorzüge des heimischen Flughafens

„Es läuft gut. Viele nutzten den Tag, um sich zu informieren und Preise zu vergleichen““, sagte Christian Henkel vom Anbieter Urlaub ab Kassel Airport. „Und nicht wenige würden heute sogar gleich buchen“, ergänzte er. Auch mit dem Vorurteil, Fliegen ab Calden sei teurer als vom unweit gelegenen Paderborner Flughafen, wurde da aufgeräumt: Das mag in der Vergangenheit vereinzelt gestimmt haben, sei aber längst nicht mehr so, sagten die Reiseanbieter in Calden. Sie wiesen auf die vielen Vorzüge des heimischen Flughafens hin: 1400 kostenlose Parkplätze, die Gepäckaufgabe am Vorabend der Reise sowie die überschaubare, stressfreie Atmosphäre.

Neben Badeurlaub in der Türkei, Party am Ballermann und Kultur auf Kreta – Ziele, die von Calden aus angeflogen werden – informierten sich die Gäste „eigentlich über alles Mögliche“. Eine Tendenz lasse sich nicht absehen, sagte Jo-Jo Tegethoff vom gleichnamigen Reisebüro aus Warburg. Auch die CO2-Diskussion ums Fliegen sei noch kein Thema. Fragen dazu habe bislang niemand gestellt, sagte Tegethoff.

Bienchen von Toni Clowni: Alle Hände voll zu tun hatte der Spaßmacher, dessen Lufballons gut ankamen.

Nicht nur Bummeln über den Reisemarkt war bei der Veranstaltung angesagt, die zur „Entzerrung“ erstmals an zwei Tagen stattfand. Zum Programm gehörten Bustouren über das Gelände vom Info-Point zum Tower. Kleine Flughäfen wie der Caldener müsse man als wichtigen Teil der Infrastruktur sehen, bemerkte Airport-Verkaufsleiter Jürgen Schierz. Er ergänzte, dass nur die großen Flughäfen schwarze Zahlen schrieben. Die Sicherheitsbereiche wurden bei der Bustour ausgegrenzt. Es gab es einen Abstecher zu dem Areal, wo mehr als hundert Privatflieger abgestellt sind.

Planen für die Ferienzeit: Am Stand von Frölich-Reisen gab es Urlaubsanregungen und etwas zu Naschen.

Ernste Themen wie diese gab es in der Ankunftshalle nicht. Dort ließ Pia Golüke aus Bad Lippspringe ihre Stimme erklingen. Bekannt wurde die 13-Jährige vor drei Jahren bei der Fernsehshow namens „The voice kids“. Kein Unbekannter in der Region ist „Herr Müller und seine Gitarre“, eine fröhliche Formation, die Kinderherzen sichtbar höher schlagen lässt. Gut kamen auch die Tänzer von Dance United an, eine Kasseler Tanzschule, die sich auf Hip-Hop spezialisiert hat. Ein Spielbereich für die jüngsten Gäste, eine Vielfalt an Speisen und das Airportmaskottchen Casselino und seine Freunde rundeten das Programm ab.

Sie wirbelten durch das Terminal: Mitglieder der Kasseler Tanzschule Dance United unterhielten die Gäste mit flotten Tänzen. Tausende Gäste sind am Samstag und Sonntag zum Kassel Airport in Calden gekommen, wo zum siebten Mal das Flughafenfest ausgerichtet wurde.

Wie schon in den Vorjahren wurde das Flughafenfest gemeinsam mit dem Reiseveranstalter Schauinsland-Reisen veranstaltet. „Und natürlich soll es auch nächstes Jahr weitergehen“, sagte Andrea Kail von Schauinsland.

Flughafenfest Kassel Airport

 © Tanja Temme
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Mehr zum Kassel Airport in Calden:

Mit Auswirkungen auf den Kassel Airport in Calden: Weil ein Sandsturm aus der Sahara die Kanaren traf, sind am Sonntag (23.02.2020) alle Flughäfen der Inselgruppe geschlossen worden.

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