Historische Fahrzeuge

Flugplatzrennen in Calden: Endlich wieder alte Renner auf der Piste

Gleich geht´s los: Bodo Gräbing gehörte zu den 30 Helfern, die für einen reibungslosen Ablauf sorgten - hier schickt er gleich die Oldtimer auf die 2,1 Kilometer lange Strecke. Fotos:Temme

Calden. Nach 30 Jahren rasten am Wochenende wieder historische Fahrzeuge auf dem alten Caldener Flugplatz. 

Nach 30 Jahren lag am alten Caldener Flughafen nun endlich mal wieder der Geruch von heißem Gummi und Benzin in der Luft: 10 000 Besucher hatte die Neuauflage der alten Flugplatzrennen am Wochenende auf das ehemalige Flugfeld gelockt. Dort gingen 230 Fahrer an den Start, beeindruckten mit ihren alten Schätzchen.

„Was diese Art Rennen anbelangt, sind wir das Größte in ganz Hessen“, sagte Veranstalter Heinz Jordan, der nach der jahrzehntelangen Pause die alte Rennstrecke wieder belebte.

Vor allem Oldtimer, aber auch Rennautos und Motorräder machten bei dem ohrenbetäubenden Event mit, gingen in sieben Kategorien auf die Piste. „Hierbei geht es nur um den Spaß - einfach mal wieder sein Fahrzeug bewegen und zeigen, was das so kann“, sagte Zweimetermann Thomas Hartmann, der mit dem Mini-Wagen, einer Puch 500, antrat. Damit er mit seinem „Pucherl“ gut vorankam, hatte er bis auf den Fahrersitz sein Lieberhaberstück ausgeräumt, denn damit hat der Kaufunger auch schon einige Bergtouren bewältigt.

Etwas mehr als zwei Kilometer ist die jetzige Rennstrecke lang – „früher war diese wesentlich länger, doch wegen der Flüchtlingsunterkunft fallen nun leider Teile weg“, erinnerte sich Thomas Gassmann aus Uslar. Auch Christian Triebstein hatte diesbezüglich etwas anzumerken, wünschte sich eine spannendere Streckenführung: „Man bekommt schon einen leichten Rechtsdrall, denn es gibt gerade mal eine Linkskurve - da muss noch mehr Abwechslung rein.“, so der Dörnberger.

Während es zum einen viele lobende Worte der guten Stimmung wegen gab, so hagelte es nicht wenig Kritik, was die Organisation anbelangte. Parkplatzchaos, lange Wartezeiten an den Imbissständen oder das fehlende Programm waren dabei Thema.

Da Jordan mit einem kleinen Team von 30 Helfern und zehn Feuerwehrleuten das Rennen stemmte, wird sich da in Zukunft bestimmt noch einiges ändern, denn „weiter geht es auf jeden Fall mit dem historischen Flugplatzrennen“, äußerte der Organisator.

Historisches Flugplatzrennen in Calden

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