Flugplatzrennen künftig in Thüringen

Veranstalter Heinz Jordan zieht um auf Gelände im Unstrut-Hainich-Kreis

Im Renntempo: Vor den Augen Hunderter Zuschauer zeigten die Fahrer ihre Schmuckstücke in Calden, hier ein Porsche 550 Sider. Archiv
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Im Renntempo: Vor den Augen Hunderter Zuschauer zeigten die Fahrer ihre Schmuckstücke in Calden, hier ein Porsche 550 Sider. Archiv

Vier Jahre lang hat der Helsaer Heinz Jordan das Historische Flugplatzrennen in Calden auf den alten Flugplatz Kassel-Calden organisiert. Jetzt zieht er mit seiner Veranstaltung nach Thüringen.

Calden – Geheul von hochgezüchteten Rennmotoren, Formel-Fahrzeuge aufgereiht am Vorstart, Drifts in engen Schikanen und Kurven. Sowie jede Menge Benzingespräche im Fahrerlager. Motorsport zum Anfassen. Vier Jahre hindurch hat der Helsaer Heinz Jordan mit dem Historischen Flugplatzrennen in Calden die Atmosphäre der Jahre 1971 bis 1987 auf den alten Flugplatz Kassel-Calden zurückgeholt.

Doch jetzt ist vorerst Schluss. Jordan zieht mit seiner Veranstaltung um nach Thüringen.

Sein „Classic Motor Weekend“ findet vom 20. bis 22. August auf dem Flughafengelände Obermehler-Schlotheim statt. Schon 2020 hatte Jordan das Historische Flugplatzrennen Calden wegen Corona zunächst verschoben und dann im Sommer endgültig abgesagt. Der Entschluss, Calden komplett den Rücken zu kehren, begründet der Organisator auch mit der Belegung des Geländes durch Volkswagen. Im zweiten Jahr nutzt der Autokonzern Flächen auf dem alten und neuen Flughafen zum Abstellen von Leasing-Rückläufern (HNA berichtete).

Der Flugplatz nahe Mühlhausen sei fast deckungsgleich mit dem Gelände in Calden, sagt Jordan. Dort finde regelmäßig auch ein BMW-Treffen mit 30 000 Teilnehmern statt.

Beim Historischen Flugplatzrennen in Calden hatte der Veranstalter immer auch zahlreichen Firmen aus der Region die Möglichkeit zur Präsentation gegeben. „Die Hälfte der Firmen nehme ich mit“, sagt Jordan. Und er hoffe auch weiterhin auf Zuschauer aus der Region Kassel. „In gut einer Stunde ist man da.“

Sollte Volkswagen die Abstellflächen in Calden nicht mehr benötigen, könnte die Veranstaltung wieder nach Nordhessen zurückkehren. Das schließt Heinz Jordan jedenfalls nicht aus.(Von Sven Kühling)

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