Caldener und Wolfhager Raiffeisenbank fusionieren

Calden/Wolfhagen. Der Zusammenschluss ist für Juli 2016 geplant. Das Geschäftsgebiet umfasst dann den Kreisteil Wolfhagen, Landau, Calden, Liebenau, Ahnatal, Grebenstein und Trendelburg. 

Die Raiffeisenbanken von Wolfhagen und Calden wollen Mitte nächsten Jahres fusionieren und werden dann unter dem Namen Raiffeisenbank HessenNord auf dem Markt tätig sein. Die entsprechenden Pläne gaben am Dienstag die Vorstände beider Geldinstitute bekannt.

Aufnehmende Bank wird Wolfhagen sein, so dass sich für die Kunden im Altkreis Wolfhagen nicht viel ändern wird. Die Kunden der Caldener Raiffeisenbank werden sich mit einer neuer IBAN-Nummer (in ihr ist die Bankleitzahl enthalten) anfreunden müssen. Ansonsten, so der Chef der Caldener Raiffeisenbank Werner Kolle, soll es kaum Veränderungen geben. Durch den Zusammenschluss erhoffen sich die beiden Geldinstitute Einsparmöglichkeiten sowohl beim Sachaufwand als auch beim Personal. Kurzfristigen Personalabbau wird es aber nur in einem Fall geben: Die beiden Vorstände der Banken, Werner Kolle (Calden) und Eckhardt Lenz (Wolfhagen), werden nach der Fusion in Altersteilzeit gehen. Die Vorstandsmitglieder Frank Möller (Wolfhagen) und Martin Thöne (Calden) werden nach der Fusion gleichberechtigte Vorstände sein.

Das neue Geldinstitut wird eine Bilanzsumme von 569 Millionen Euro aufweisen. Sie hat 15 Filialen. An eine Schließung von Filialen im Zuge der Fusion sei nicht gedacht, versichern die Bankvorstände. 

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