Fußball-Gruppenliga: SG gegen den Primus

Calden/Meimbressen gegen Bosporus Außenseiter

„Physisch präsent und stets gefährlich“: So wird Calden/Meimbressens Torjäger Marko Utsch in Wattenbach eingeschätzt. Die SG hofft, dass er im Spiel gegen den FC Bosporus wieder fit ist. Foto:  Rieß

Calden. Das Nachholspiel der SG Calden/Meimbressen in der Fußball-Gruppenliga gegen Tabellenführer FC Bosporus Kassel findet am  Mittwoch (18.15 Uhr) in Meimbressen statt.

Die SG weicht also diesmal vom Kaiserplatz nach Meimbressen aus und in der vergangenen Saison haben die Vereinigten beim 3:3 gegen die ambitionierten Kasseler an gleicher Stätte keine schlechten Erfahrungen gemacht. Sie werden auch diesmal das Machbare tun, um dem Favoriten Paroli zu bieten, versichert Caldens Trainer Jens Alter. Doch sein Kader dezimiert sich weiter, nachdem Schardt und Schindler in Wolfhagen verletzt ausschieden, mussten am letzten Samstag beim 3:1 gegen Wattenbach mit Utsch und Dürrbaum schon wieder zwei Spieler raus, Einsatz am Mittwoch fraglich.

Alter wird gegen den FC von Thomas Schindewolf und Sascha Knoll in der Trainerfunktion vertreten, weil der Sportlehrer in den Urlaub fährt.

Für Tobias Krone, Defensivspieler von Calden/Meimbressen, steht außer Frage, dass sich die Mannschaft gegen das spielerisch starke Team des Trainerduos Barak/Nasseri noch einmal steigern muss gegenüber dem Erfolg gegen Wattenbach.

„Zunächst einmal müssen wir in der Defensive gut stehen und dann vorne auf Konter lauern“, meint der 22-jährige Krone, der hofft, dass Torjäger Marko Utsch wieder fit ist am Mittwoch. Der bekam im übrigen nach dem letzten Spiel ein großes Lob von Wattenbachs Interimstrainer Jan Hille: „Ein physisch sehr präsenter Angreifer und stets gefährlich“, gab Hille zu Protokoll und fügte hinzu, dass die Caldener immer sehr motiviert auf dem Platz kämen, mit einer gesunden Härte, die aber nicht unfair sei.

Mit diesen Tugenden ist doch vielleicht auch gegen das Top-Team aus der Kasseler Nordstadt, dass noch das Spitzenspiel gegen den CSC 03 vom Sonntag in den Knochen haben dürfte, etwas zu machen. (zyh)

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