Möglicher erster Termin im Frühjahr

Gemeindevertreter beauftragen Kommission: Calden bekommt Wochenmarkt

Der Platz vor dem Rathaus wird von den Caldener Jusos für den Wochenmarkt favorisiert. Sobald die Ortsumgehung fertiggestellt ist, wird sich die Verkehrslage im Caldener Zentrum entspannen und so auch die Möglichkeit für den Markt schaffen, ist sich Justin Köhler, Mitglied der SPD-Fraktion sicher.
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Der Platz vor dem Rathaus wird von den Caldener Jusos für den Wochenmarkt favorisiert. Sobald die Ortsumgehung fertiggestellt ist, wird sich die Verkehrslage im Caldener Zentrum entspannen und so auch die Möglichkeit für den Markt schaffen, ist sich Justin Köhler, Mitglied der SPD-Fraktion sicher.

Die Gemeinde Calden bekommt einen Wochenmarkt. Dafür haben sich die Gemeindevertreter Caldens in der jüngsten Sitzung einstimmig ausgesprochen.

Die örtliche SPD-Nachwuchsorganisation um den Vorsitzenden Justin Köhler hatte im Sommer online sowie mit gedruckten Karten eine Umfrage gestartet (wir berichteten). Aus dieser ging nicht nur hervor, dass Regionalität und Nachhaltigkeit sowie Produkte von Handwerkern gewünscht sind. Auch die Caldener Vereine sollen einbezogen werden, schilderte Köhler am Donnerstag in der Mehrzweckhalle die Wünsche der Umfrageteilnehmer. Denn: „Der Wochenmarkt soll ein Treffpunkt für die Menschen sein.“ Dem Wunsch nach einem Alleinstellungsmerkmal wolle man zudem mit einem kulturellen Rahmenprogramm begegnen. Dass dies nicht von heute auf morgen umgesetzt werden könne, gibt Köhler zu: „Heute ist aber der Tag, den ersten Baustein für einen Wochenmarkt zu setzen.“

Anklang fand die Idee ebenfalls bei den Mitgliedern der Fraktionen FWG und CDU. Das zeigte sich auch in der einstimmigen Empfehlung der Mitglieder aus dem Ausschuss für Nachhaltigkeit, Infrastruktur und Soziales, die sich in der vergangenen Woche getroffen haben und von deren Ergebnis der Ausschussvorsitzende Sven-Oliver Dittrich berichtete. Eine Arbeitsgruppe, die vom Ausschuss zusammengestellt wird, solle nun ein Konzept erstellen und der Gemeindevertretung vorstellen.

Doch auch über Bedenken wurde gesprochen und Rückfragen gestellt. So wollte CDU-Vorsitzender Peter Pavel mehr über die Teilnehmer der Umfrage wissen. „An mir ist die Umfrage komplett vorbeigegangen“, begründete er die Frage. Karl-Uwe Dittrich, FWG-Vorsitzender, findet die Idee grundsätzlich gut. Es sei in Anbetracht des Scheiterns an anderen Orten immer noch ein „mutiger“ Schritt, einen Wochenmarkt etablieren zu wollen.

Doch in Calden mit der Besonderheit als Kulturmarkt, könne es funktionieren. Im Frühjahr 2022 soll der erste Markt stattfinden. So lautet zumindest der Zeitplan, den sich der SPD-Nachwuchs überlegt hat.

Ziel sei zudem, mehrere Probemärkte durchzuführen, um die Resonanz der Bevölkerung und bei den Marktbeschickern festzustellen, erläutert Köhler. Bis dahin steht noch viel Arbeit für die „Kulturmarkt-Kommission“ an, die auch den Rathausplatz als möglichen Standort prüfen soll. (Hanna Maiterth)

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