Der Flughafen bei GNTM

Germany's next Topmodel in Calden: Jetzt ist der Kassel Airport "exklusiv"

+

Calden/Kassel. Erst Flughafen Kassel-Calden, dann Kassel Airport und jetzt „exklusiver Topmodel-Flughafen“. Seit Donnerstag ist der nordhessische Regionalflughafen um einen Namen reicher.

Da strahlte der Privatsender Pro Sieben die erste Folge der zwölften Staffel von Germany’s next Topmodel aus. Sie wurde im Flughafen gedreht sowie im Gebäude der Firma Piper.

Das sah man vom Airport

Flughafen-Fans kamen voll auf ihre Kosten: eine über das Rollfeld stöckelnde Heidi Klum (zwar nicht über das in Calden, aber dazu später mehr), das Terminal von außen und innen, zwei Flugzeuge und romantische Luftaufnahmen des gesamten Areals füllten Sendezeit. Eine ganz besondere Rolle wurde dem Kofferband zuteil. Denn dort, wo sonst Urlauber darauf hoffen, ihre Sachen möglichst wiederzubekommen, spielte sich das Modelcasting ab. Da die Mädels auf ihren gefühlt meterhohen Schuhen sowieso schon Probleme beim Gehen hatten, war das Kofferband auch extra langsam eingestellt. Natürlich stolperte trotzdem die ein oder andere dünne Dame.

Kassel statt Calden

Obwohl es Calden spätestens durch den Flughafen zu bundesweiter Bekanntheit gebracht hat, verriet Heidi nicht, dass man sich in der schönen, nordhessischen Gemeinde befindet. „Wir sind heute am exklusiven Topmodel-Flughafen in Kassel“, sagte Model-Mama Heidi mehrmals. Na gut, lassen wir das mal durchgehen.

Die Reaktionen

Sicher ist, dass am Donnerstag einige Nordhessen mehr vor der Mattscheibe klebten und ihren Flughafen sehen wollten, als sonst, wenn Germany’s next Topmodel läuft. Wer das nicht glaubt: Den Beweis liefert die Facebook-Gruppe „Kassel Airport – hier flieg ich ab!“. Dort entwickelte sich ein reger Austausch, wie gut der Flughafen im Fernsehen rüberkomme. „Richtig schön unser Airport, da braucht man keine Models“, hieß es unter anderem. „Diese blöden Unterbrechungen wegen diesen Weibern, ich will den Airport sehen“, lautete ein anderer Kommentar.

Die Panne

Wunderschöne Bilder lieferte die Szene, in der Jury-Chefin Heidi Klum über das Rollfeld stöckelte. Blöd nur, dass diese Aufnahmen offenbar nicht am Kassel Airport entstanden sind, sondern auf einem Flughafen in München. Das entging den scharfen Augen der Flughafen-Beobachtern natürlich nicht. Erste Hoffnungen, Pro Sieben habe den Tower für die Sendung kurzerhand umstylen lassen, wurde von Kennern schnell zerschlagen. Sie lieferten in der besagten Facebook-Gruppe gleich auch den Beweis per Foto.

Fazit

Für den Airport war der Fernsehauftritt in einer so bekannten Sendung eine tolle Sache. Eine willkommene Abwechslung, dass mal niemand über Flugverbindungen, Geschäftsführer und Politik redete.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.