Gute Stimmung beim Amtswechsel der Caldener Bürgermeister

Schlüssel übergeben: Andreas Dinges (links) überreichte seinem Nachfolger Maik Mackewitz die wichtigsten Schlüssel der Gemeinde. Außerdem gab er ihm gute Tipps und versprach Unterstützung. Drei Fotos: Temme

Calden. Spätestens als Andreas Dinges durch die Sitzreihen rannte und feierte, war aus dem offiziellen Akt des Amtswechsels im Caldener Bürgermeisteramt eine Party geworden.

Rund 600 Gäste, darunter viele Bürgermeister der umliegenden Gemeinden, waren ins Terminal des Kassel Airport gekommen, um Andreas Dinges zu verabschieden und den neuen Mann im Rathaus der Gemeinde Calden, Maik Mackewitz, zu begrüßen.

Aus den Reden der geladenen Gäste war rauszuhören, dass gute Stimmung auch das Wesen des scheidenden Bürgermeisters Andreas Dinges gut beschreibt. Egal ob Irmgard Croll (stellvertretende Vorsitzende der Gemeindevertretung) oder Dr. Thomas Schäfer (Hessischer Finanzminister und Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen GmbH) oder Jósef Szardai aus der ungarischen Partnerstadt Ráckeve, sie alle lobten die freundliche und offene Art von Dinges.

Schäfer berichtete von einem Besuch bei einem Italiener in seiner Heimatstadt, bei dem Dinges und er gute Gespräche und Einigungen in Sachen Airport erzielt hätten. Dann lud er Maik Mackewitz ein, dort, oder in einem anderen Restaurant seiner Wahl, ebenfalls Gespräche zu führen.

Dank und die Einladung, bestehende Kooperationen fortzusetzen, äußerten auch Wolfgang Burghardt, Schulleiter der Heinrich-Grupe-Schule Grebenstein und Heinz-Dieter Olbricht von der Caldener Werkhilfe. Olbrich schlug dem 50-jährigen Andreas Dinges vor, sich auf die Liste der Werkhilfe für einen schönen Wohnplatz im Alter einzutragen - schließlich hätte man dort einen deutlichen Überschuss an Frauen.

Amtswechsel im Caldener Rathaus mit 600 Gästen

Das plötzlich um 20 Uhr das Licht im Flughafen für einige Sekunden erlosch, lag nicht an Gemeindebrandinspektor Robert Homburg, der zu diesem Zeitpunkt gerade sprach. Es war wohl die automatische Zeitschaltuhr. Dennoch sorgte die kurze Dunkelheit für Gelächter - Calden müsse eindeutig sparen, hieß es.

Theaterreif gestaltet war die Rede der Pfarrer. Sven Wollert und Thomas Seifert trugen in kurzen Sätzen ihre Anliegen vor und überreichten zu jedem Thema kleine Geschenke an Andreas Dinges und Maik Mackewitz. So erhielt Mackewitz ein Buch mit dem Titel: „Frag doch mal die Maus“, um alle Fragen klären zu können und dazu etliche Tafeln Nussschokolade und einen Nussknacker, um auch harte Nüsse knacken zu können.

Mehr lesen Sie am Montag in der Hofgeismarer Allgemeine.

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