Heeresmusikkorps Kassel spielte vor Schloss Wilhelmsthal - Hunderte Zuschauer

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Publikumsmagneten: Das Heeresmusikkorps Kassel existiert in diesem Jahr seit 60 Jahren. In der Zeit haben sie über 30 Mal ein Wohltätigkeitskonzert vor Schloss Wilhelmsthal gegeben.

Wilhelmsthal. Zwischendurch gab es bange Blicke zum Himmel, doch das Wetter hielt. Bei optimalen Temperaturen und einem Wechsel aus Sonne und Wolken spielte das Heeresmusikkorps Kassel vor hunderten Zuschauern vor der schönen Kulisse des Schlosses Wilhelmsthal.

Seit 60 Jahren existiert das Heeresmusikkorps Kassel, seit über 30 Jahren gibt es jedes Jahr ein Wohltätigkeitskonzert in Calden-Wilhelmsthal. In diesem Jahr trat es zum ersten Mal unter der Leitung von Major Tobias Terhardt an. Dieser bot mit dem 50-köpfigen Orchester einen bunten musikalischen Mix, der neben klassischen Märschen auch Stücke aus der Unterhaltungsmusik bot. So hörte das Publikum zum Beispiel nach dem Kürassiermarsch „Großer Kurfürst“ die Ouvertüre zur Operette „Dichter und Bauer“, ein Medley von zwölf Filmmusiken der James Bond Reihe und „The Best of Earth, Wind & Fire“.

Stolz berichtete Major Terhardt, dass das Heeresmusikkorps Kassel ausgewählt worden war, das Stabsmusikkorps zu Feierlichkeiten anlässlich des 60-jährigen Bestehens der Bundeswehr zu unterstützen. 120 Militärmusiker seien zusammen in Berlin aufgetreten. Ein eindrucksvolles Ereignis, an das der „Marsch durch das Brandenburger Tor“ erinnerte.

Unterhaltsam und informativ führte Major Terhardt durch das Programm und wies zum Medley aus Frank Sinatra Hits darauf hin, dass der Solist, Hauptfeldwebel Markus Klöppner, das Heeresmusikkorps lange Zeit als Sänger unterstützt hätte. Jetzt jedoch würde er in der nächsten Zeit eine andere Aufgabe übernehmen und als frisch gebackener Vater an der „Pampers Wehrübung“ teilnehmen.

Zugaben wurden gefordert

Nach diesem Medley ließ das Publikum das Heeresmusikkorps aber noch nicht gehen. Einige Zugaben wurden gefordert und selbstverständlich sehr gerne gewährt. Beim Militärmarsch „Alte Kameraden“ ging das Publikum noch einmal voll mit und klatschte begeistert im Takt. Als letzte Zugabe spielte das Heeresmusikkorps Kassel die Nationalhymne, bei der sich nicht nur die Musiker, sondern auch alle Zuschauer von ihren Plätzen erhoben. Ein eindrucksvolles Bild vor der beeindruckenden Kulisse des Schlosses Wilhelmsthal.

Vizelandrätin Susanne Selbert ließ es sich nicht nehmen, die Höhe der Spendensumme zu nennen, die in diesem Jahr zusammen gekommen war.

„Das Geld geht ohne einen Cent Abzug an das Kuratorium“, betonte Susanne Selbert. Waren es in den vergangenen Jahren um die 3500 Euro, kann sich in diesem Jahr das Kuratorium Aktion für behinderte Menschen Region Kassel über insgesamt 3960 Euro freuen.

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