Sie können wieder Bahnen ziehen

Knapp 100 Gäste beim Auftakt der Freibadsaison im Caldener Waldschwimmbad

Erfrischende 23 Grad: Matthias Kollbach (links) zog fleißig am ersten Schwimmtag seine Bahnen. Mit dabei war Felix Adank, der hier gerade Wasser ins Auge bekommen hatte.
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Erfrischende 23 Grad: Matthias Kollbach (links) zog fleißig am ersten Schwimmtag seine Bahnen. Mit dabei war Felix Adank, der hier gerade Wasser ins Auge bekommen hatte.

Von dunklen Wolken und Gewitterstimmung ließen sich Badegäste den Start in die Caldener Freibadsaison am Samstag nicht verderben.

Calden - Knapp 100 Besucher waren bei der diesjährigen Eröffnung des Waldschwimmbades am Samstag dabei – wobei nicht wenige aus Kassel oder anderen Orten des Kreisteils Hofgeismar zum Schwimmen und Spaß haben hierhergekommen waren.

Zu den ersten Schwimmfreudigen zählte Nik Barlo, der aus Grebenstein nach Calden gekommen war: „Normalerweise geht es hier schon drei Wochen früher los. Nun versuche ich durch tägliches Schwimmen diese aufzuholen“, erklärte der 69-Jährige. Bahnenziehen gehört für Barlo zur Gesundheitsvorsorge, weshalb er froh ist, endlich wieder schwimmen zu können.

Salti und Wasserrutsche

Für das jüngere Publikum spielte dieser Aspekt natürlich weniger eine Rolle, ihnen geht es im Freibad vor allem um Spaß haben: Da konnte man einige erleben, wie sie Wasserball spielten, andere machten Salti vom Sprungbrett oder nimmer endende Runden auf der Wasserrutsche.

Trotz leicht blauer Lippen verloren die Geschwister Charlotte und Oskar Lefebvre aus Westuffeln nicht den Spaß am nassen Vergnügen. „Endlich dürfen wir wieder ins Schwimmbad. Ich freue mich, dass nun wieder mehr möglich ist“, sagte die 13-Jährige.

Noch recht erfrischende 23 Grad hatte am ersten Tag das Wasser. „Im Sommer gehen wir dann hoch bis auf 28 Grad“, bemerkte Badeaufsicht Anja Vahle.

Nicht mehr als 280 Badegäste

Wie schon im vergangenen Jahr gibt es zwei Zeitspannen im Bad: „Morgens von 10 bis 14 Uhr und dann von 15 bis 19 Uhr“, äußert Vahle und ergänzt, dass sie das der Pandemie wegen eingeführt hätten, um möglichst vielen einen Besuch zu ermöglichen. Denn bei Erreichen von 280 Schwimmgästen wird niemand mehr reingelassen. Sobald das Schwimmerbecken voll ist, also 30 Leute sich dort tummeln, ist Kreisverkehr angesagt – auch eine der Coronaregeln. Außerdem sind der Ansteckungsgefahr wegen die warmen Duschen noch gesperrt.

Auch eine gute Neuigkeit gab es beim Freibadstart zu verkünden: Das Bad habe nun einen neuen Gaststättenbetreiber, der in vier Wochen öffnen werde. Thomas Fiume-Otto, Eisdielenbesitzer aus Immenhausen, wird dann den Badegästen unter anderem italienisches Eis anbieten. (Tanja Temme)

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