Kommentar über die starke Belastung der Polizei durch die Flüchtlingskrise

Die Flüchtlingskrise stellt die Polizeibeamten in der Region vor große Herausforderungen. Ein Kommentar von Theresa Ziemann.

Die Flüchtlingskrise krempelt einige Berufsfelder regelrecht um - das zeigt sich besonders bei der Polizeiarbeit. Die Beamten hatten auch vorher genug zu tun, die Zahl der Überstunden spricht für sich. Doch jetzt ist die Situation kaum noch tragbar, weder für die Beamten noch für die Bürger.

Denn auch sie müssen einiges in Kauf nehmen: Streifenfahrten werden weniger, die Verkehrsüberwachung kommt kürzer. Und das alles, weil die Polizisten oft mehrmals am Tag in Flüchtlingsunterkünfte fahren müssen, um Pöbeleien und Schlägereien zu schlichten und Diebstähle aufzuklären.

Das Land muss reagieren und mehr Polizeibeamte im Landkreis einstellen. Außerdem muss gegenüber Straftaten in Flüchtlingsunterkünften mehr Härte gezeigt werden. Jeder weiß zwar, dass die Situation im Erstaufnahmelager in Calden keine gute ist. Niemand will dicht an dicht mit 1500 Menschen in Zelten und Container leben. Doch sie ist auch keine pauschale Entschuldigung dafür, dass es offenbar täglich Unfrieden in der Zeltstadt gibt.

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