Lachkur in Bad Calden - Mehr als 550 Besucher bei Musikkabarett

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Drei Damen in Bestform: Thea Eichholz, Margarete Kosse und Carola Rink (von links) boten als „Die Mütter“ exzellentes Musikkabarett rund ums Familienleben. Veranstalter des Konzerts in der Flughafenhalle war die Christusgemeinde am Airport.

Calden. Die Flughafenhalle war rappelvoll und Calden wurde vorübergehend zu einem anerkannten Badeort: „Die Mütter“, zuhause im Raum Köln, sind mit Musikkabarett auf Tour und stoppten für ihr Programm „on Kur“ am Samstagabend in „Bad Calden“.

Mehr als 550 Besucher in der vorübergehend zum Kurhaus für Lachanwendungen zweckentfremdeten Airporthalle genossen zweieinhalb Stunden satte Wellnesskurpackungen fürs Gemüt.

Die überkonfessionelle Christusgemeinde am Airport, die ungeachtet ihres Namens nicht am heutigen Flughafen, sondern im benachbarten Ortsteil Meimbressen zuhause ist, hatte „Die Mütter“ zum Kuren nach Calden eingeladen. Anlass für die Mammutveranstaltung: die rund um den Valentinstag in inzwischen 20 Ländern begangene Marriage Week, eine Veranstaltungswoche zur Stärkung der Ehe in der Gesellschaft.

Nach dem Erfolg von bereits 300 Besuchern eines Mütter-Gastspiels vor einigen Jahren in der Meimbresser Gastwirtschaft Bornmann suchte die Veranstalterin jetzt eine Großraumlösung - und fand sie im Flughafengebäude, wo das Damen-Trio vor vollem Haus über mütterliches Seelenleben plauderte und auch diesmal sowohl mit professioneller Gesangskunst als auch charmantem Humor begeisterte.

Witz und Temperament

Ausverkaufte Flughafenhalle: Das Publikum hatte seinen Spaß, als „Die Mütter“ aus ihrem Leben berichteten und dankten mit Applaus.

Frauen, ihre Männer, ihre Kinder - was für eine lebendige Fundgrube fürs genüsslich-ironische Sinnieren zu den wichtigsten Fragen des Lebens. Von Anwendung zu Anwendung ließen die drei kurenden „Mädels“ Thea Eichholz, Margarete Kosse und Carola Rink voller Witz und Temperament ihr Publikum stärker ins Wellnessbad der Heiterkeit gleiten, berührten Herzen endgültig in den nachdenklicheren Sequenzen ihres Kurprogramms. Wie dem Lied ans Freiheit suchende Kind „Ich möchte dir Flügel schenken“ oder in Momenten des Staunens über Sohnemann, der gerade noch saß im Maxi Cosi und nun kommt mit seiner Rosi. Dramatischer Griff zum Kleenex, und die spontan applaudierenden Frauen im Saal fühlen mit.

Spätestens beim besungenen Phänomen der „Schmutzwäschehaufenallergie“ steht helles Gelächter wieder im Mittelpunkt. Diesen Virus kennt man im Publikum nur zu gut, wie solidarisches Mitklatschen beweist.

Stürmischer Applaus 

Und wo blieb der männliche Part? Einen Vater hatten die Damen mitgebracht: Eberhard Rink begleitete am Klavier und steuerte bei ebenfalls ausgeprägtem Sinn für Komik auch Gesangseinlagen bei.

Für den entspannenden Lachkur-Abend dankten Mütter und Väter im Saal, alle anderen Zuhörer nicht minder, mit stürmischem Applaus.

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