Aus Militärbasis in der Negev-Wüste

Landung in Calden: 99 Soldaten zurück aus Israel

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Erschöpft: Nachdem die Soldaten fast den gesamten Tag unterwegs waren, ging es von Calden aus im Bus zurück zur Kaserne nach Schwarzenborn.

Calden. Soldaten aus Schwarzenborn sind auf dem Flughafen in Calden gelandet. Sie kehrten von einem Manöver in Israel zurück.

Keine Gerichte mit Ei und kein Reis dürfen bei den 99 Soldaten in den nächsten Wochen auf den Tisch kommen, die am Freitagabend auf dem Flughafen Calden landeten. Denn das gab es für die Streitkräfte aus Nordhessen bei einer militärischen Übung in Israel ständig.

Vier Wochen waren sie in einer Militärbasis in der Negev-Wüste, um dort Städtekampf zu proben. Natürlich würden sie das auch hier trainieren, dort sei es vor allem um die besonderen klimatischen Bedingungen gegangen, erklärte einer der Soldaten, die allesamt in Schwarzenborn stationiert sind und zum Jägerbataillon I gehören. Bis 42 Grad hätten sie dort gehabt und mitunter Übungen im Häuserkampf bis zu 36 Stunden am Stück absolvieren müssen.

Angehörige warteten

Ankunft in Calden: Gegen 19.30 Uhr traf am Freitagabend die französische Maschine ein, mit der die Soldaten gegen Mittag in Israel gestartet waren. 

Um 12 Uhr mittags war die französische Maschine, mit der die exakt 99 Bundeswehrsoldaten eintrafen, in Israel gestartet. Kurz vor 19.30 Uhr landeten sie in Calden, von wo aus einige von ihren Angehörigen abgeholt, andere wiederum zurück zur Kaserne nach Schwarzenborn gebracht wurden.

„Ich bin nur hier, um meinem Mann kurz Hallo zu sagen, denn er hat bis morgen Dienst“, sagte eine junge Frau, die mit ihrem Kleinkind am Zaun wartete. Kommuniziert habe sie mit ihrem Partner die vier Wochen lang überwiegend über den Handydienst Whatsapp, da Telefonieren einfach zu teuer sei, erklärte die Hersfelderin.

Neben der Militärübung mit den Israelis feierten einige der Soldaten auch das Schabbatfest mit und waren überaus beeindruckt davon. Auch besuchten sie Jerusalem während ihrer Zeit in Israel.

Die Militärübung sei schon seit zwei Jahren geplant gewesen - mit der aktuellen weltpolitischen Situation habe sie nichts zutun gehabt, hieß es vonseiten der Soldaten.

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