Maschendraht für Calden: Zaun am Flugplatz kommt

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Dieser Weg wird für die Flüchtlinge bald nur noch beschränkt begehbar sein: Die Einfahrten der Firmen am alten Flugplatz in Calden werden durch einen Maschendrahtzaun von dem Eingang zum Lager abgetrennt werden.

Calden. Der Zaun am alten Flugplatz in Calden ist beschlossene Sache: Er soll künftig die Flüchtlinge der Caldener Zeltstadt von dem Gelände der am alten Flugplatz angesiedelten Firmen fernhalten.

Der Bau startet Anfang November. Der 350 Meter lange Maschendrahtzaun soll die Menschenströme der 1300 Flüchtlinge besser lenken und den Unternehmen am Flughafen wieder freie Zufahrten garantieren.

„Nach längeren Absprachen mit dem Kreis, dem Finanzministerium, dem Regierungspräsidium (RP) und den einzelnen Firmen wird der Zaun nun ab dem 4. November gebaut“, sagt der Caldener Bürgermeister Maik Mackewitz.

Aktualisiert um 15.05 Uhr

Laut RP werden zehn Tage für den Bau eingeplant, bis zum 13. November wolle man fertig sein, sagt Pressesprecher Michael Conrad. „Der Maschendrahtzaun wird entlang der Grundstücke der Unternehmen auf der Seite zur Landstraße sowie entlang der Hauptzufahrt laufen“, erklärt Conrad. Die Kosten dafür trage das Land. Zur Summe liegen keine Angaben vor.

„Durch den Zaun werden alle Firmen bis auf das Unternehmen Aero Fallschirmsport entlastet“, sagt Conrad. Der Eingang liege nämlich immer noch entlang des Campingplatzes der Fallschirmsportfirma. Eine Umsiedelung des Unternehmens wird zur Zeit diskutiert. Zur Debatte steht ein Umzug von Aero Fallschirmsport mehrere hundert Meter weiter zum Ende des Flugplatzes hin.

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Zaun soll in Calden Flüchtlinge von Firmen fernhalten

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