Maschinenhersteller zog von Kassel nach Calden

Am neuen Standort: mba-Geschäftsführer Ralph Bernard (vorne rechts) und seine Frau Hanna (links) weihten mit zum Teil von weither angereisten Gästen (darunter auch Flughafen-Geschäftsführer Ralf Schustereder und Harald Birsl vom Servicezentrum Regionalentwicklung des Kreises Kassel) die neue Halle im Gewerbegebiet am Flugplatz Calden ein. Foto: Thiele

Calden. Im wachsenden Gewerbegebiet am alten Flugplatz Calden hat eine weitere Firma offiziell ihren Betrieb aufgenommen.

Nach aufwändigem Umzug mit einem schweren Maschinenpark hat die Firma mba Automation ihren neuen Standort nahe der Hauptzufahrt zum Flugplatz offiziell eingeweiht.

Die Firma stellt Anlagen zur Palettenproduktion, -reparatur und für die Möbelindustrie sowie Roboter zur Palettenbeladung her. Sie ist aus dem Kasseler Gewerbegebiet an der Falderbaumstraße nach Calden umgezogen, weil am alten Standort keine Erweiterungsmöglichkeiten bestanden und die Halle nur angemietet war. Die neue Werkhalle ist so konzipiert, dass sie und auch die große Laufkrananlage problemlos erweitert werden können. Die Firma investierte nach Angaben ihres Geschäftsführers Ralph Bernard eine Million Euro in das 5000 Quadratmeter große Grundstück, den Hallenbau und neue Maschinen.

„Das ist eine kleine Halle, aber ein Meilenstein und der bisher größte Sprung für unsere Firma“, sagte Ralph Bernard bei der Einweihungsfeier.

62 Hektar Fläche

Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz freute sich nicht nur wegen der zusätzlichen Gewerbesteuereinnahmen über die Ansiedlung. Er sah sie auch als Symbol einer positiven Weiterentwicklung des alten Flugplatzareals, wo demnächst noch 62 Hektar weitere Gewerbeflächen vermarktet werden sollen.

Seit dem Richtfest im Sommer habe sich viel getan, denn der angekündigte Ausbau des schnellen Internets an diesem Standort habe schnell geklappt. Eine vernünftige Glasfasernetzanbindung sei für Firmen substanziell, unterstrich Mackewitz den verbesserten Standortfaktor.

Bei der Einweihungsfeier mit Mitarbeitern, Familie sowie Vertretern aus Politik, Kundschaft und Wirtschaft stellte der Künstler Albert Schindehütte mehrere überdimensionale Holzschnitte bereit, die in der Werkhalle zwischen den Maschinen aufgestellt waren.

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