SPD spricht von "unhaltbaren Zuständen"

Mieter hinterlassen Kulturhalle in Calden oft verdreckt

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Flecken, Müll und Flüssigkeiten: Das zeigen Fotos aus der Kulturhalle.

Calden. Von „unhaltbaren Zuständen" in der Kulturhalle spricht die Caldener SPD. Immer wieder hinterließen Nutzer die Halle verdreckt.

Die Sozialdemokraten drängen auf eine Verschärfung im Umgang mit Hallennutzern. Bürgermeister Maik Mackewitz sieht ebenfalls Handlungsbedarf. Er macht aber klar: Mehr Kontrolle werde mehr kosten.

Wie die SPD mitteilt, waren die zunehmenden Beschwerden über die Zustände in der Caldener Kulturhalle einer der Schwerpunkte der vergangenen SPD-Fraktionssitzung. Laut Fraktionschef Andreas Wende waren es Berichte des Caldener Carnevals Club (CCC), die das Thema wieder aktuell machten. Grundsätzlich begrüße man die Vermietung an Privatpersonen für Feiern, da durch Mieteinnahmen Geld zur Kostendeckung der Halle erwirtschaftet werde. Allerdings müsse sich die Kulturhalle unmittelbar danach wieder in einem Zustand befinden, der die uneingeschränkte Nutzung für Nachnutzer ermögliche.

„Hier gab es in der jüngsten Zeit erhebliche Kritik, weil insbesondere nach Feiern an Samstagen eine Nutzung am darauf folgenden Sonntag nur eingeschränkt oder teilweise gar nicht möglich war“, so Wende. Ursache dafür sei meistens, dass die Halle und Einrichtungen wie Küche und Sanitärbereich schlecht oder teilweise nicht gereinigt waren. Die SPD wolle eine Veränderung erreichen, um die Vergabepraxis zu optimieren. Denkbar ist laut Wende, dass eine Kaution erst zurückbezahlt werde, wenn die Halle gründlich gereinigt sei.

Es gebe immer mal wieder Probleme, sagt Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz. Man suche im Rathaus bereits nach Möglichkeiten, die Vermietung und Nutzung der Halle zu verbessern. Die Nutzung der großen Mehrzweckhalle besser zu kontrollieren koste aber Zeit - und damit Geld. Die SPD hat eine Anfrage dazu zur übernächsten Gemeindevertretersitzung gestellt und will Vorschläge unterbreiten.

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