Klage weg, Geld da: Ortsumgehung Calden kann gebaut werden

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Demo für die B7 Calden Ortsumgehung

Calden. Der Weg für den Bau einer Ortsumgehung in Calden ist frei: Der Bund stellt 20 Millionen Euro für das Projekt bereit.

Aktualisiert um 15 Uhr

Gleichzeitig bestätigt Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz, dass er eine Einigung mit dem Landwirt erzielt hat, der den Bau der Ortsumgehung mit einer Klage blockierte. Gleich zwei Bundestagsabgeordnete verkündeten am Montagmittag die gute Nachricht: Thomas Viesehon (CDU) und Ulrike Gottschalck (SPD) erklärten, dass der Bund in seinem Investitionsplan für Bundesfernstraßenprojekte 20 Millionen Euro für die B7 in Calden eingeplant hat. Zu diesem Zeitpunkt hatte Bürgermeister Mackewitz das zweite Problem schon beseitigt: „Es gab eine außergerichtliche Einigung“, sagte er.

Mackewitz hatte mit dem Landwirt, über dessen Äcker die Straße führen soll, erfolgreich verhandelt. Zum Ergebnis dürfe er nichts sagen, aber beide Seiten könnten damit leben und es sei für die Gemeinde Calden kostenneutral. Die Caldener Bürger, die sich im Aktionsbündnis pro B7-Ortsumfahrung organisiert hatten, hatten monatelang für das Projekt gekämpft. Freitags waren sie regelmäßig auf die Straße gegangen, um ihren Protest sichtbar zu machen. „Die Sache ist richtig gut, der Jubel ist groß“, sagt Ullrich Meßmer für das Aktionsbündnis. Man bedanke sich bei allen, die sich beteiligt hätten und auch beim Bürgermeister, der es geschafft habe, das wesentliche Hindernis zu beseitigen. Die Ortsumgehung soll nach bisheriger Planung nördlich von Calden an der Gemeinde vorbeiführen und dann in den Kreisel am Kassel Airport münden.

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