Neue Discgolf-Anlage in Calden

In solche Körbe muss die Scheibe rein: Neben dem sportlichen Aspekt schätzen die Discgolfer auch die Geselligkeit. Marek Rewes, Dirk Languten, Guido Reinhart und Michael Hüpeden hatten nicht nur viel Spaß miteinander, sie fanden den neuen Parcours in Calden auch sehr reizvoll. Foto: Temme

Calden. Wenn Frisbee auf Golf trifft, nennt sich das Discolf. Erstmals fand nun ein Turnier in der Randsportart in Calden statt.

Fast 50 Sportler aus ganz Deutschland trafen sich am Samstag zum ersten Limeplace Open im örtlichen Waldschwimmbad, an dem auch fünf Teilnehmer aus dem Grebensteiner Turn- und Sportverein (Tuspo) teilnahmen.

Erst zwei Tage vor dem Wettkampf haben Andreas Thöne und vier weitere Discgolfer vom Tuspo Grebenstein den neuen Parcours aufgebaut.

„Für das Turnier haben wir zwölf Körbe installiert, drei davon auf dem Gelände des Schwimmbades und die übrigen im umliegenden Waldgebiet“, erklärt der Caldener. Bis auf die Körbe im Schwimmbad werden alle übrigen im Lindenrondell stehen bleiben und können demnächst von jedermann genutzt werden. Scheiben dafür kann man sich im Gasthaus am Bad ausleihen.

Ähnlich wie beim Golf geht es auch beim Discgolf darum, einen festgelegten Parcours zu durchspielen. An den einzelnen Bahnen müssen die Frisbees dann mit möglichst wenigen Würfen in den Zielkörben landen. „Zielen, werfen, einlochen - mehr muss man nicht können“, sagte Guido Reinhart aus Würzburg.

Nicht nur, dass fast jede Altersgruppe diese Sportart ausüben kann, findet der Süddeutsche am Discgolfen gut, auch das Gesellige sei ein Pluspunkt.

„Wir spielen heute drei Durchgänge mit jeweils vier Spielern - bei jeder neuen Runde wird die Gruppe neu aufgestellt.“ Zwischen sechs und sieben Kilometern haben die Sportler am Abend zu Fuß zurückgelegt „Das macht überhaupt nichts, wir sind hier in so einer schönen Natur unterwegs, unterhalten uns zwischendurch, da merkt man davon nichts“, erklärte Florian Jacob vom Grebensteiner Verein.

Favorit bei Turnierstart war der Grebensteiner Christian Plaue und dies bestätigte sich am Ende auch. (zta)

Mehr in der gedruckten Ausgabe am Montag.

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.