Quartier-Investor steht fest

Raiffeisenbank plant Wohnpark Wilhelmsthal 1 in Calden

Investor ist gefunden: Laut Bürgermeister Maik Mackewitz soll der Wohnpark Wilhelmsthal 1 in Calden ein echtes Sahnestück des Ortes werden.
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Investor ist gefunden: Laut Bürgermeister Maik Mackewitz soll der Wohnpark Wilhelmsthal 1 in Calden ein echtes Sahnestück des Ortes werden.

Das rund 1,5 Hektar große Grundstück an der Wilhelmsthaler Straße in Calden, wo bislang noch ein Sportplatz zu finden ist, soll sich in der nächsten Zeit verändern.

Calden – Das Projekt, das den Namen „Wohnpark Wilhelmsthal 1“ trägt, sieht vor, auf der Fläche ein attraktives Wohnviertel mit Mehrfamilienhäusern gestalten zu lassen.

In der Gemeindevertretersitzung in Calden ist dazu nun eine wichtige Entscheidung gefallen. Dazu Fragen und Antworten.

Was ist das Besondere am geplanten Wohnquartier in Calden?

Der Wohnpark soll nicht aus Einfamilienhäusern bestehen, sondern aus dreigeschossigen Mehrfamilienhäusern, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten. Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz verspricht, dass es sich nicht um aneinandergereihte Wohnblöcke handele, sondern um eine attraktiv gestaltete Siedlung, die für den Ort ein Gewinn sei.

Ob ältere Eheleute oder junge Pärchen – der Wohnpark Wilhelmsthal 1 soll für viele ein netter Fleck zum Leben werden – nahe an Kassel, aber im Grünen. Eine gute Anbindung ans Schloss Wilhelmsthal ist durch den Bau eines Radweges geplant. Insgesamt sind laut Rathauschef etwa 80 Wohnungen geplant.

Wer setzt das Vorhaben um?

Genau darum ging es in der vergangenen Gemeindevertretersitzung. Für das Vorhaben, das laut Mackewitz in dieser Größe einzigartig ist, wurde ein passender Investor mittels eines Vergabeverfahrens gesucht. Die Beurteilung erfolgte durch ein Auswahlgremium, dem drei Mitglieder der Gemeindevertretung, vier des Gemeindevorstands, ein Vertreter der Verwaltung und ein Vertreter des Ortsbeirates angehören. Die Bewerber konnten Punkte erzielen, von denen in diesem Fall die Raiffeisenbank Hessen Nord die meisten erzielt hat – sie ist nun der Investor und kooperiert mit den Firmen foundation 5+ architekten, Sprengwerk und Maestre. Das Parlament beschloss den Vorschlag am Donnerstag einstimmig.

Wann werden die Bauarbeiten beginnen?

Laut Planung des Investors sollen im Laufe des kommenden Jahres der Grunderwerb und die Entwurfsplanung stattfinden. Das Baugenehmigungsverfahren soll bis etwa Frühjahr 2023 abgeschlossen sein. Die Erschließung ist für den Sommer 2023 geplant. Im Laufe des Jahres 2025 soll das millionenschwere Projekt umgesetzt sein.

Verschwindet der Sportplatz nun einfach?

Die Fläche des Sportplatzes wird komplett für den neuen Wohnpark genutzt. Allerdings gibt es noch einen weiteren Sportplatz in Calden. Zudem plant die Gemeinde den Bau eines Kunstrasenplatzes, damit die Sportler genügend Platz haben, ihren Trainingseinheiten weiterhin nachzugehen.

Warum ist das Projekt für die Gemeinde so wichtig?

Das Projekt macht Calden nach Angaben von Mackewitz noch mehr zu einem beliebten Wohnort. „Es sollen sowohl Mietwohnungen als auch Eigentumswohnungen entstehen.“

So richtet sich der Wohnpark tatsächlich an ein breites Spektrum an Wohnraumsuchenden. Das Quartier soll eine Verbindung zwischen Ortskern und Schloss schaffen und ein attraktiver Blickfang beim Einfahren in die Gemeinde sein. Auch die Straße soll übrigens im Zuge der Gestaltung saniert werden.

Bleibt es bei diesem Wohnpark?

Nein. Neben dem Wohnpark Wilhelmsthal 1 soll auch noch der Wohnpark Wilhelmsthal 2 entstehen. Anstelle von Mehrfamilienhäusern sollen dort Einfamilienhäuser gebaut werden. (Daria Neu)

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