Buckelpiste ist bald Vergangenheit

Radweg in Westuffeln wird saniert – Gemeinde und Kreis teilen sich Kosten

von links: Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz und der örtliche Bauhofleiter Marcus Hauser, Vizelandrat Andreas Siebert sowie die Landkreismitarbeiter Uwe Koch und Stefan Arend auf einem Radweg.
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Holperpiste Adieu: (von links) Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz und der örtliche Bauhofleiter Marcus Hauser sind froh, dass der Radweg in Westuffeln nun saniert wird. Auch für Vizelandrat Andreas Siebert sowie die Landkreismitarbeiter Uwe Koch und Stefan Arend ist die Qualität der Radwege wichtig.

Holperpiste, Huppelbahn oder Buckelstrecke: So ist der Radweg entlang der Kasseler Straße am Ortsausgang von Westuffeln. Deshalb wird dieser Bereich auf 200 Meter Länge saniert.

Westuffeln – Genau deshalb wird dieser Bereich nun auf 200 Meter Länge saniert. Die dafür veranschlagten Kosten in Höhe von 13.000 Euro werden jeweils zur Hälfte vom Landkreis Kassel und der Gemeinde Calden getragen.

„Mit unserem Förderprogramm ‘Schlaglochoffensive‘ wollen wir die Gemeinden dazu anschieben mit uns ihre Radwege zu verbessern“, sagte Uwe Koch, der beim Landkreis Kassel Fachbereichsleiter für Schulen, Sport und Mobilität ist. Im aktuellen Haushalt des Landkreises stünden für „kleinere Projekte“ der Radwegsanierung 30.000 Euro zur Verfügung und weitere 100.000 Euro für größere Maßnahmen. Damit reagiert der Landkreis auf den derzeitigen Radfahrboom, hat er mit den insgesamt 130.000 Euro das Budget für die entsprechenden Wege im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt.

Katastrophaler Zustand: In den kommenden Wochen soll ein Teil des Radweges von Westuffeln nach Obermeiser saniert werden.

Radweg in Westuffeln wird saniert: Baumaßnahmen sollen bald starten

Froh, dass nun der Radweg an Westuffelns Hauptstraße saniert wird, ist auch Caldens Bürgermeister Maik Mackewitz: „50.000 Euro haben wir in unserem Haushalt für Radwegsanierung bereitgestellt, was zeigt, dass uns die Qualität dieser Wege am Herzen liegt.“ In den kommenden Wochen soll es mit der Baumaßnahme am 200 Meter langen Teilabschnitt losgehen. Baumwurzeln haben hier massive Dellen im Asphalt hinterlassen, sodass die Strecke schlecht mit dem Rad zu befahren ist. Um die dortige Baumallee zu erhalten, wird der Weg entweder „etwas höher gelegt oder ein wenig umgelenkt“, erklärte Caldens Bauhofleiter Marcus Hauser. Auch wenn es noch Sanierungsbedarf gäbe, so zeigte sich Koch recht zufrieden mit der Qualität der Radwege im Landkreis: „Ich würde schätzen, dass 60 Prozent in einem guten Zustand sind und bei 40 Prozent noch etwas getan werden muss.“

Die Schlaglochoffensive will gezielt bei Unterhaltungsmaßnahmen helfen, denn „das Land Hessen fördere zwar den Neubau von Radwegen, helfe aber nicht bei der Unterhaltung“, hieß es da. Für diese kleinen aber dringend notwendigen Investitionen fehle den Kommunen oft das Geld, was sie so auf schnellem, unbürokratischem Weg erhalten könnten. Im Kreisteil Hofgeismar soll die Gemeinde Wesertal in den vergangenen Jahren die Mittel aus dem Fördertopf für den Ausbau des Radweges zwischen Vernawahlshausen und Lippoldsberg einige Male schon angezapft haben – ein Beispiel, dem auch andere folgen sollen. (Tanja Temme)

Info: Für den Erstkontakt für die Beantragung von Fördermitteln reicht eine E-Mail an: radverkehr@landkreiskassel.de

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