Ausbildung zum DRK-Rettungshund

Riesenschnauzer-Hündin „Uschi“ wird auf Gehorsamsprüfung vorbereitet

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Die Riesenschnauzer-Hündin Uschi soll ein DRK-Rettungshund werden. Derzeit wird sie von ihrer Besitzerin Sabine Fieseler auf die Gehorsamsprüfung vorbereitet. 

Die Riesenschnauzer-Hündin Uschi wird zum DRK-Rettungshund ausgebildet. Die HNA begleitet ihre Ausbildung.

„Bei Voraus ist Uschi schon richtig gut“, sagt Sabine Fieseler. Sie bildet ihre Riesenschnauzer-Hündin Uschi zum Rettungshund aus. Derzeit steht die Vorbereitung für die Gehorsamsprüfung im Mittelpunkt.

Für einen Rettungshund ist Gehorsam unabdingbar: Der Hund arbeitet mit seinem Besitzer im Team. Beide müssen sich auf Anhieb verstehen. Diese enge Zusammenarbeit ist wichtig, wenn der Hund freilaufend im Einsatz ist. Dann muss auch seine Sicherheit gewährleistet sein, zum Beispiel an Straßen.

"Mit Loben kommt man besser ans Ziel"

Deshalb arbeitet Fieseler, die die Rettungshundestaffel im Caldener DRK leitet, mit Uschi derzeit viel am Gehorsam. Voraus bedeutet, dass der Hund 20 Schritte vorausgehen und sich dann hinlegen muss. Das beherrscht die 16 Monate alte Hündin gut. In zwei Monaten kann Uschi zu der Gehorsamsprüfung zugelassen werden. Mindestens eineinhalb Jahre muss ein angehender Rettungshund dafür alt sein.

Die Caldener Hundestaffel legt strenge Maßstäbe an. „Auf dem Übungsplatz muss die Unterordnung 200-prozentig klappen“, sagt Fieseler. Sonst könne es bei der Prüfung schwierig werden – weil es dort Neues gibt, das ablenkt, oder weil beispielsweise der Hundeführer nervös ist. Und auch bei einem Einsatz gibt es genug, was einen Hund ablenken kann.

„Das linke Bein ist toll!“ Riesenschnauzer Uschi am richtigen Platz und mit Blickkontakt zu Sabine Fieseler.

Sabine Fieselers Erfahrung: „Wenn man es freundlich macht, lernt es der Hund schneller und nachhaltiger. Mit Loben kommt man besser ans Ziel.“ Fieseler hat schon mehrere Rettungshunde ausgebildet und begleitet eng die Arbeit ihrer Caldener Staffelkollegen.

Auch der Hundeführer lernt dazu

Nebenbei lerne auch der Hundeführer dabei, ergänzt sie: Der Hund wolle es richtig machen. Er reagiere stärker auf die Körpersprache seines Besitzers als auf die Kommandos. Deswegen ist auch der Blickkontakt des Tieres zu Frauchen wichtig. Aber die erfahrene Ausbilderin weiß auch, dass man nicht nervös werden soll, wenn es mal nicht klappt. „Das versteht der Hund sonst nicht.“

Nach etwa 20 Minuten Ausbildung müssen Uschi und Sabine Fieseler Pause machen. Länger könne der Hund nicht arbeiten. Junge Hunde könnten sich maximal fünf Minuten konzentrieren, sagt Fieseler.

Wann  Uschi die Gehorsamsprüfung ablegt, steht noch nicht fest. Das hängt vom Ausbildungsfortschritt ab, ergänzt die Besitzerin.

Freizeit und Arbeit trennt die Staffelleiterin strikt für ihren Hund. In der Freizeit lassen ihre Kommandos der Hündin Freiheit für eigene Entscheidungen. Das erhält Uschi die Freude im Einsatz, wenn es später bei einer Suche ernst wird.

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