Antworten zur Veranstaltung

Schloss Wilhelmsthal: Ohne Corona-Test zum beliebten Gartenfest

So war es 2020: Blick auf das Gartenfest am Schloss Wilhelmsthal. Auf drei Tage reduziert lockte es im Vorjahr 8500 Besucher an.
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So war es 2020: Blick auf das Gartenfest am Schloss Wilhelmsthal. Auf drei Tage reduziert lockte es im Vorjahr 8500 Besucher an.

Trotz der Corona-Pandemie wird das Gartenfest im Schlosspark Wilhelmsthal bei Calden dieses Jahr stattfinden. Alles was Sie zur Veranstaltung wissen müssen.

Calden - Das „Gartenfest Kassel“ im Schlosspark Wilhelmsthal bei Calden ist immer ein Anziehungspunkt für Tausende. Aber genau das macht die Organisation in Corona-Zeiten nicht einfach.

Im Vorjahr musste die beliebte Veranstaltung von Mai auf August verschoben werden. Dieses Jahr soll sie von Donnerstag, 17., bis Sonntag, 20. Juni, stattfinden. Hält die Entspannung bei den Corona-Zahlen im Landkreis Kassel bis dahin weiter an, steht auch einem entspannten Besuch beim Festival nichts entgegen. Hier die Details dazu in Fragen und Antworten:

Gartenfest bei Calden: Wie sieht es mit den Corona-Regeln vor Ort aus?

Da man mit als Gartenmarkt den Wochenmärkten gleichgestellt sei, entfalle die Testpflicht für jeden Besucher, heißt es vom Veranstalter Evergreen. Es gelte aber ein Gebot zum Tragen einer medizinischen Maske (FFP2- oder OP-Maske) auf dem gesamten Gelände.

Zudem werden Besucher gebeten, sich an die aktuelle Hust- und Niesetikette und die Abstandsregeln zu halten. Mit einer besonderen Besucherlenkung, die an den Parkplätzen anfange und auf dem großen Areal von 32 000 Quadratmetern ende, solle der Tag für die Gäste so angenehm wie möglich gestaltet werden.

Trotz Corona-Pandemie: Was bietet die Veranstaltung bei Calden dieses Mal?

Wenn man nach Veranstalter Christian Rode geht, können sich die Besucher wieder auf ein vielfältiges Angebot einstellen: „Wir haben beim Gartenfest wieder alles versammelt, was das Leben lebenswert macht“, sagt er. Das Leben und Genießen im Freien sei das Thema vieler Aussteller. Sie zeigten unter anderem Strandkörbe aus einer Manufaktur, Bildhauerarbeiten für den Garten, Dekoration aus Treibholz, kultige Gartenmöbel und bequeme Hängematten. Grilltische und Gartenkamine sollen die Herzen von Barbecue-Fans höherschlagen lassen.

Nur ein Beispiel: Alexander Zierleyn lässt in seiner Gärtnerei 300 Kräuter von verschiedenen Kontinenten wachsen. „Basilikum, Petersilie, Schnittlauch, das kennt jeder“, sagt Zierleyn und fügt hinzu: „Aber wie sieht es mit Anis-Ysop, Jiaogulan oder Salz-Alant aus?“ Allein von der Minze habe der Kräuterexperte 30 verschiedene Sorten im Angebot, zum Beispiel eine, die nach Schokolade dufte, heißt es vom Veranstalter weiter. Daneben präsentierten zahlreiche weitere Gärtnereien ihre Pflanzen im Schlosspark: von Phlox und Kalla mit üppigen Blüten über Zitruspflanzen für mediterranes Gefühl bis zu Hostas und Gehölzen.

Gartenfest bei Calden findet trotz Corona statt - Tickets gibt es online und an der Tageskasse

An Genuss und Entspannung sei natürlich gedacht worden, kündigen die Veranstalter an. Es gebe unter anderem Brotspezialitäten aus dem Holzbackofen, Flammkuchen, Kaffee und Kuchen, gefüllte Lakritzstangen, kühle Getränke und fruchtige Cocktails in schattigen Ruheoasen.

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Tickets und alle wichtigen Besucherinfos gibt es im Vorverkauf auf der Homepage gartenfestivals.de oder an allen Tagen vor Ort an der Tageskasse. Informationen gibt es zudem unter Telefon 05 61/40 09 61 60. Die Öffnungszeiten sind an allen Tagen von 10 bis 18 Uhr, die Kassen öffnen 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn, der letzte Einlass ist eine Stunde vor Schließung.

Eine Eintrittskarte (Tageskarte) kostet elf Euro, ermäßigt neun Euro. Es gibt ein Online-Nachmittag-Ticket für sieben Euro (ab 15 Uhr, nur online buchbar). Für Kinder bis 17 Jahre ist der Eintritt frei. Ermäßigungen gibt es am Familientag am Donnerstag (Eintritt neun Euro). (Matthias Müller)

Angesichts der Corona-Pandemie und anstehenden Veranstaltungen wie dem Gartenfest bei Calden, stellt sich die Frage, wie hoch die Ansteckungsgefahr auf Partys und Konzerten ist. Eine Studie liefert überraschende Erkenntnisse.

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