Harte Arbeit für freie Straße zwischen Calden und Burguffeln

Straße gesperrt: Arbeiten an der Caldebachtalbrücke schreiten voran

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Arbeiten im Untergrund: Die Schweißer kletter durch Luken in die kastenförmigen Stahlträger und verschweißen die Enden miteinander. Hier kommt gerade Vadyn Shkoliarenko aus Weißrussland wieder ans Licht.

Für zwei Wochen ist die Kreisstraße zwischen Calden und Burguffeln gesperrt. Von Weitem ist nicht zu erkennen, was sich auf der Baustelle tut.

Dies findet meist im Verborgenen statt – das Verschweißen der Stahlträger, auf denen später die Fahrbahn der neuen B7-Brücke ruht.

Von unten sieht man kleine helle Blitze aufleuchten in den Einhausungen aus stabiler Kunststofffolie, in die die obersten Gerüstplattformen und die beiden parallel verlaufenden Träger eingehüllt sind. Drei dieser abgeschotteten Arbeitsplätze gibt es und in jeder sitzen zwei Schweißer, die die bisher nur provisorisch verschraubten Enden der Stahlkästen endgültig und dauerhaft verbinden.

Kein Platz: Wegen der Gerüste für die Montagen an der Caldebachtalbrücke muss die K47 gesperrt bleiben.

Arbeit in Zwölf-Stunden-Schichten

Sie sind bei einer Fachfirma aus Coesfeld (Westfalen) angestellt. Die jungen Männer stammen aus Weißrussland, Russland, Polen und der Ukraine. „Sie sind Experten, sie verstehen ihr Handwerk“, erzählt ihr Chef auf der Baustelle. Die Männer arbeiten in Zwölf-Stunden-Schichten und mit Sondergenehmigung (sowie Freizeitausgleich) auch an den Wochenenden, damit die Arbeiten pünktlich zum Ende der genehmigten Straßensperrung am nächsten Dienstag um Mitternacht beendet sind.

Gerüste stehen auf der Kreisstraße

Denn die Gerüste für zwei der Schweißstellen stehen auf und an der Kreisstraße, weshalb der Verkehr hier derzeit gestoppt ist. Und es geht nicht allein ums Schweißen: Die Schweißnähte an den Trägern im Bereich der K47 müssen dann noch per Ultraschall geprüft, beschichtet, sandgestrahlt und mehrfach gespritzt werden, alles nach genauen Vorgaben.

In den übrigen Bereichen der 330 Meter langen Brücke können die Restarbeiten weitergehen, wenn der Verkehr schon wieder läuft. Am Südende haben sogar schon die Betonarbeiten für die Fahrbahn begonnen. Bis Jahresende soll die gesamte Brücke fertig sein.

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