75 Tonnen für Rumänien: Spendentransport gestartet

Viele Helfer waren nötig: (von links) Horst Müller, Steven Göbel, Philipp Lange, Ludwig Rüdiger und Sebastian Finis packen die Spenden in einen Sattelzug. Foto: Temme

Calden. Ottmar Rudert und Günther Rüddenklau sind Richtung Osteuropa gestartet. Bevor der Hilfstransport nach Rumänien starten konnte, mussten die Sachspenden verladen werden.

Zwei Sattelzüge, die jeweils 25 Tonnen Fracht laden können, fahren dem Ostheimer und dem Westuffeler voraus. Die beiden Freunde fahren den Sattelzügen direkt hinterher in ihrem privaten Pkw.

„So viele Spenden wie dieses Jahr, haben wir noch nie bekommen“, sagt Ottmar Rudert, und ist überwältigt. Das sei auch der Grund, warum sie noch einen dritten Sattelzug im Dezember ins rumänische Grenzgebiet schicken wollen. Alles, was sie an Spenden erhalten haben, soll auch da ankommen, wo es dringend benötigt wird. Zudem erfüllte sich auch ihr lang gehegter Wunsch, genügend Geld übrig zu haben, um vor Ort Lebensmittel für die Menschen kaufen zu können.

„So viele Spenden wie dieses Jahr, haben wir noch nie bekommen.“

Der Ankunft der beiden Nordhessen wird in Rumänien schon seit langem entgegengefiebert, denn durch die Ukraine-Krise soll es in dem osteuropäischen Land noch mehr Bedürftige geben, wie die beiden vor der Abfahrt berichten. Sachspenden werden nun nicht mehr angenommen, da die vorhandenen Kapazitäten komplett erschöpft sind.

Geldspenden sind aber weiter jederzeit willkommen, denn auch dies wird nicht der letzte Hilfstransport der beiden nach Rumänien gewesen sein. Und so werden auch im kommenden Jahr wieder Kosten für den langen Transport anfallen, die nur durch Geldspenden gedeckt werden können. (zta)

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