Tote Frau aus Ehrsten: Polizei fragt jetzt auch Flüchtlinge

Calden. Im Fall der am 14. Februar in einem Graben bei Meimbressen tot aufgefundenen Ellen L. aus dem Caldener Ortsteil Ehrsten weiten die Ermittler ihre Suche nach Zeugen aus.

Mit Fahndungsplakaten in fünf Sprachen wendet sich die Kasseler Polizei nun an die Flüchtlinge in der Erstaufnahmeeinrichtung in Calden.

Die Plakate gibt es auf Englisch, Arabisch, Urdu, Farsi und Kurmanci. Sie wurden am Donnerstag in der Flüchtlingsunterkunft aufgehangen. Die Beamten erhoffen sich dadurch Hinweise von Zeugen, die eventuell verdächtige Beobachtungen im Zusammenhang mit dem tödlichen Unfall der 52-jährigen Ellen L. aus Ehrsten gemacht haben.

Die Polizei stellt folgende Fragen: Wer hat Ellen L. im Zeitraum von Samstag, 13. Februar , 17.30 Uhr, bis Sonntag, 14. Februar, 12 Uhr, gesehen? Wer hat in diesem Zeitraum im Bereich des Fundortes Fahrzeuge gesehen? Wurde jemand in Calden Zeuge eines Verkehrsunfalls? Wenn ja, kann er Angaben zum Unfallgeschehen machen? Die Staatsanwaltschaft hat in dem Fall eine Belohnung in Höhe von 3000 Euro ausgelobt.

Die 52-jährige Ellen L. aus Ehrsten war zwischen dem 13. und 14. Februar offenbar zu Fuß unterwegs und von einem Fahrzeug angefahren worden. Dabei wurde sie tödlich verletzt.

Hinweise an die Polizei unter Tel. 05 61/9 10 44 44.

Rubriklistenbild: © Meyer

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