Sanierung läuft

Wachthäuschen von Schloss Wilhelmsthal: Neue Toiletten für Schlossbesucher

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Baustelle Wachthäuschen: Von außen gibt nur ein Gerüst Hinweis darauf, dass hier gerade gewerkelt wird. Auch Wolfgang Kaschützke (links) und Peter Franke von Elektro Franke aus Calden gehören zum Handwerker-Team, die in den kommenden Monaten die Toilettenanlage sanieren.

Modernisierte Toilettenanlagen erwarten demnächst die Besucher von Schloss Wilhelmsthal. Handwerker arbeiten an dem jahrhundertealten Wachthäuschen des Caldener Parks.

300.000 Euro wird die Sanierung kosten, die spätestens Ende April abgeschlossen sein soll, wie Lena Pralle, Pressesprecherin der Museumslandschaft Hessen Kassel (MHK), erklärt. Im vergangenen Jahr hatte man das gegenüberliegende, sogenannte Wachthäuschen Süd restauriert. Dort, wo zuvor die Gärtner Pause machten, wurde ein Besucherzentrum mit Souvenirshop und Kasse eingerichtet.

Seit Ende vergangenen Jahres sind Putzer, Elektriker, Installateure und Schreiner nun am nördlichen Minigebäude am Werkeln. Da sich die Gestaltung der WC-Anlage am schon fertiggestellten Wachthäuschen orientiert, werden auch dort helle Naturfarben dominieren. Besonderheit soll dann sein, dass es keine geschlechtliche Trennung mehr geben wird: Es sollen Unisextoiletten ohne separaten Eingang für Männer und Frauen eingerichtet werden.

Letzte Sanierung ist 30 Jahre

Zudem soll die künftige Raumwahrnehmung eine veränderte sein. „Weil die Toilettenkabinen weiter hinten als zuvor im Raum angeordnet, die Trennelemente flacher und die Fenster zu sehen sind, werden Höhe und Tiefe des Bereichs zu sehen sein“, heißt es von Seiten der Öffentlichkeitsabteilung.

30 Jahre ist übrigens die bis dato letzte Sanierung der sanitären Anlagen her. Diese erfolgte Ende der 80er-Jahre. Aktuell hat man neben der Baustelle einen Container aufgebaut, der für die Besucher während der Erneuerungsphase Toiletten bereithält.

Da von Anfang Mai an die Ausstellung „Kassel… mit allen Wassern gewaschen“ geplant ist, liegt der MHK die Einhaltung des Zeitplanes am Herzen. Auch wenn die Auftraggeber mit „etwas weniger Aufwand“ gerechnet hatten, so soll es laut Pressesprecherin Lena Pralle keine größeren Probleme bei der Restaurierung bisher gegeben haben. Neben dieser kleineren Maßnahme wird derzeit an der Restaurierung der Grotte gearbeitet.

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