Viessmann als Generalunternehmer

Westuffelner planen Heizwerk für 6,5 Millionen Euro

Westuffeln. Im nächsten Jahr sollen die ersten Westuffelner Häuser mit Fernwärme versorgt werden. Dies sehen die Pläne der Genossenschaft Bio-Wärme Westuffeln vor.

Der gehören knapp 300 Einwohner aus diesem Ort und Obermeiser an. Damit nimmt das ortsübergreifende Vorzeigeprojekt im Kreisteil Hofgeismar einen neuen Anlauf.

Ursprünglich hatte die Genossenschaft geplant, in Westuffeln aus nachwachsenden Rohstoffen Strom und Wärme zu produzieren. Das Genehmigungsverfahren war weit gediehen, als eine Gesetzesänderung die Kalkulation zunichte machte. Die Verantwortlichen um den Westuffelner Helmut Kampe waren niedergeschlagen, planten dann um. Jetzt soll ein reines Heizwerk entstehen. Die Generalversammlung der Genossenschaft gab dazu mit überwältigender Mehrheit die Zustimmung.

Nach den Worten des Vorstandsvorsitzenden Helmut Kampe wird die Umsetzung 6,5 Millionen Euro kosten. Als Generalunternehmer soll dabei der Heizungsspezialist Viessmann gewonnen werden. „Die Viessmänner haben ihr Konzept vorgestellt und es war sehr überzeugend.“

Von der Ausstattung des Heizwerkes bis zur Verlegung des zwölf Kilometer langen Leitungsnetzes bis zu den Haushalten würde Viessmann die Verantwortung tragen. Der Zeitplan sieht vor, dass im Herbst nächsten Jahres die ersten Häuserzeilen in Westuffeln an das Leitungsnetz angeschlossen werden. (mrß)

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Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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