Konzertscheune Calden

Winter-Varieté in diesem Jahr mit 2G+: Künstler verzaubern Gäste mit bunter Show

Marcus Jeroch nimmt, neben seiner Aufgabe als Moderator, die Unterhaltung der Gäste mit eigener kleiner Show selbst in die Hand.
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Marcus Jeroch nimmt, neben seiner Aufgabe als Moderator, die Unterhaltung der Gäste mit eigener kleiner Show selbst in die Hand.

Lichter, Discokugel, Musik: Die Konzertscheune in Calden empfängt die Besucher des Winter-Varieté auch in diesem Jahr wieder mit künstlerischem Flair.

Ehrsten – Die Gäste erwartet bis Ende Dezember eine Mischung aus Witz, Akrobatik und Tanz. Sechs Künstler zeigen unter der künstlerischen Leitung von Martin Mall ihre Performance.

Programm

In diesem Jahr führt Marcus Jeroch die Gäste durch den Abend. Auf der Bühne, in der Mitte und zwischen den Stühlen wird performt. Ein Jubelruf aus der ersten Reihe, Gelächter, Kichern und Pfiffe von hinten: die Reaktionen der Zuschauer versprechen, dass die Veranstaltung auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg wird.

„Wir haben alle Möglichkeiten für eine gelungene Show genutzt“, erklärt Fabian Gimmler, der seit einigen Jahren am Varieté beteiligt ist. Über ein Jahr lang hat der Leiter Martin Mall die Künstler gesucht. Diese kamen mit ihren eigenen Nummern und innerhalb einer Woche entstand daraus eine bühnenreife Show mit passender Musik, Licht und Übergängen, bis „alles ineinandergreift“, erklärt Gimmler weiter.

Würfel Akrobatik: Anissa ist mit ihrer Performance in diesem Jahr dabei.

Das Highlight ist wohl das Ende der Show. Eine vier Meter hohe Stange, die mit der Fassade der Konzertscheune verankert wird, wird für die Darbietung von Sebastian Stamm und sein Chinese Pole aufgebaut.

„Eigentlich ist die Bühne für die Stange viel zu klein“, erklärt Gimmler, aber der künstlerische Leiter wollte sich die Performance von Sebastian Stamm nicht entgehen lassen und so habe er alle Hebel in Bewegung gesetzt, die Stange aufstellen zu können – mit Erfolg.

Stamm legt eine Show hin, bei der die Zuschauer die Luft anhalten: Aus vier Metern Höhe lässt er sich fallen, bremst erst kurz vor dem Boden ab, hängt waagerecht an der Stange und lässt den Kraftakt ganz leicht aussehen.

Zusammenarbeit

Das Winter-Varieté in der Konzertscheune ist ein Familienunternehmen. Alle machen mit: „Da muss auch mal der Uropa während einer Vorstellung auf den Jüngsten aufpassen und mit ihm Videos auf dem Tablet gucken oder Sandkuchen essen“, sagt Gimmler und lacht.

Leiter Berthold Braun konnte krankheitsbedingt in diesem Jahr leider nicht bei der Premiere am 26. November dabei sein. „Nach 26 Jahren verpasst er das erste Mal die Premiere“, erklärt seine Tochter Hanna Gimmler-Braun, die zusammen mit Schwester Clara Braun die Eröffnungsrede gehalten hat.

Corona-Regeln

Gegründet wurde das Varieté im Jahr 1995 durch Berthold Braun. In diesem Jahr gestaltet sich die Veranstaltung etwas anders: Die aktuellen Corona-Regeln verlangen, dass 2G+ eingehalten werden muss. Das heißt, nur Geimpfte und Genesene mit aktuellem Test dürfen die Konzertscheune betreten.

Das wird am Eingang kontrolliert und der digitale Nachweis eingescannt. Zusätzlich müssen Besucher ihre Kontaktdaten mit der Luca-App oder handschriftlich hinterlegen. In diesem Jahr ist Platz für 100 Personen, die Hälfte derer, die sonst das Caldener Winter-Varieté erleben dürfen. (Kira Müller)

Vorstellungen

Bis zum 31. Dezember jeweils donnerstags bis sonntags und zwischen den Jahren. An Wochentagen und samstags jeweils 20 Uhr, sonntags um 19 Uhr.

Internetseite: konzertscheune.de

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