Erstaufnahme-Standort in Gießen ist überlastet

Zeltstadt für Flüchtlinge auf altem Flughafengelände in Calden

Kassel/Calden. Auf dem alten Flugplatzgelände in Calden soll bald eine Zeltstadt für Flüchtlinge errichtet werden.

Das teilte das Kasseler Regierungspräsidium am Mittwochabend auf HNA-Anfrage mit.

Pressesprecher Michael Conrad kündigte für Donnerstagmittag eine Pressekonferenz an, bei der nähere Details bekanntgegeben werden sollen. Demnach sollen bis zu 1000 Flüchtlinge eine vorübergehende Bleibe auf dem Gelände des alten Caldener Flugplatzes finden.

Landkreissprecher Harald Kühlborn wollte sich am Mittwoch zu den Informationen nicht äußern und verwies auf das Hessische Sozialministerium. Eine dort gestellte HNA-Anfrage blieb bislang unbeantwortet.

Kurzclip: Altes Flughafengelände in Calden

Wenn die Planungen des Regierungspräsidiums so verwirklicht werden, wird im Landkreis eine in Hessen längst geübte Praxis umgesetzt. Immer mehr Zeltdörfer werden errichtet, um die steigende Zahl Asylsuchender aufnehmen zu können. Insbesondere der Erstaufnahme-Hauptstandort Gießen ist überlastet. Erst kürzlich wurde nahe Marburg zu seiner Entlastung ein Zeltdorf errichtet. Mit diesen provisorischen Außenstellen wollen die Behörden die Zeit überbrücken, bis die Flüchtlinge feste Gebäude beziehen können. 

Die HNA wird Sie zu diesem Thema auf hna.de und auf www.kassel-live.de informieren.

Das alte Flughafengelände in Calden

Rubriklistenbild: © dpa

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.