70 Feuerwehrleute vor Ort verhindern Übergreifen auf Häuser

Carportbrand löst Großeinsatz in Lippoldsberg aus

Am Carport: Feuerwehrleute mit Atemschutzausrüstung bekämpfen den Brand.
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Am Carport: Feuerwehrleute mit Atemschutzausrüstung bekämpfen den Brand.

Komplett in Flammen stand ein Carport mit angrenzendem Geräteschuppen, als die Feuerwehr am Sonntagmittag an der Brandstätte in Lippoldsberg eintraf.

Lippoldsberg - Im Hof hinter einem Geschäft in der Deckenstraße war gegen 13 Uhr das Feuer ausgebrochen. Wie es zu dem Brand kommen konnte, war am Sonntag noch nicht genau geklärt. Als der Eigentümer einige Aufräumarbeiten auf seinem Grundstück machte, bemerkte er eine Rauchentwicklung im Schuppen. „Deshalb habe ich einen Feuerlöscher geholt, doch als ich damit zurückkam, war schon der gesamte Bereich verqualmt, dass ich nichts mehr tun konnte“, berichtete der Mann, der mit seiner Frau in einem angrenzenden Haus lebt.

Da an den hölzernen Unterstand gleich von mehreren Seiten weitere Häuser angrenzen, hatte der Schutz der weiteren Objekte für die Feuerwehr nach Eintreffen Priorität. So ging es bei den knapp halbstündigen Löscharbeiten erst einmal darum, ein Übergreifen der Flammen zu verhindern – was den Einsatzkräften auch gelang.

Geräte und Holzvorräte, die sich im Schuppen befanden, wurden komplett von den Flammen zerstört. Verbrannte Balken, verkokelte Kabel, hitzezerfressene Reifen und schwarz gefärbte Metallteile prägten das Bild, nachdem die Wehr ihre Arbeit verrichtet hatte. Normalerweise hätte auch der Kleinwagen des Eigentümerehepaares Schaden genommen, steht dieser doch gewöhnlich im Carport. „Da ich das Auto waschen wollten, hatte ich es am Vormittag auf den Hof gefahren“, erklärte der Besitzer.

Da der gesamte Unterstand ausbrannte, schätze die Polizei den Schaden des fünf mal zehn Meter großen Bereichs auf 25 000 Euro.

Die Brandursache soll in den kommenden Tagen noch ermittelt werden. Um das Feuer zu bewältigen, wurden von zwei Seiten Wasser eingebracht.

70 Einsatzkräfte aus Lippoldsberg, Vernawahlshausen, Gieselwerder und Bodenfelde waren vor Ort. Die Feuerwehr Hofgeismar, welche sich ebenfalls auf den Weg gemacht hatte, wurde nicht benötigt und wieder abbestellt. (Tanja Temme)

Angerückt: Wehren aus Lippoldsberg, Vernawahlshausen, Gieselwerder und Bodenfelde.

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