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Grebensteins Bürgermeister will Stadt zukunftsfit machen

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Von: Hanna Maiterth

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Arbeiten weitere sechs Jahre zusammen: Der wiedergewählte Bürgermeister Danny Sutor (links) und Erster Stadtrat Horst Wolff.
Arbeiten weitere sechs Jahre zusammen: Der wiedergewählte Bürgermeister Danny Sutor (links) und Erster Stadtrat Horst Wolff. © Hanna Maiterth

Den Diensteid für seine dritte Amtszeit legte Grebensteins Bürgermeister Danny Sutor am Montagabend in einer Extrasitzung der Stadtverordneten ab. Bei einer Wahlbeteiligung von 35,06 Prozent bekam Sutor im Mai 74,95 Prozent Ja-Stimmen.

Grebenstein – Zum 1. Oktober beginnen für den parteilosen Bürgermeister offiziell die nächsten sechs Jahre im Amt als Stadtoberhaupt. Für den 54-Jährigen ist es auch die letzte Amtszeit, das teilte er bereits nach der Wiederwahl mit. 18 Jahre seien genug.

Gemeinsam mit den Mandatsträgern will er nun nicht nur die begonnenen Projekte umsetzen, sondern auch Stadt und Verwaltung für die Herausforderungen der Zukunft rüsten. „Als Bürgermeister kann man viele Ziele ausrufen und versuchen, Entwicklungen anzustoßen“, sagte Sutor. Doch ohne das Mitwirken der Mitarbeiter in der Verwaltung, den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung und des Magistrats sowie der Familie könne ein Bürgermeister nur wenig erreichen.

Viele Dinge sollen zu Ende gebracht werden

In den vergangenen zwölf Jahren habe dies gut funktioniert. Auch bei schwierigen Problemen sei es gelungen, gute Lösungen zu erarbeiten. „Die sind nicht immer leicht gefunden worden, zeugen aber von einem fairen Interessenausgleich“, betonte der Bürgermeister.

In seiner dritten Amtszeit möchte Sutor viele Dinge zu Ende bringen. „Da denke ich an die vielen Maßnahmen in der Stadtentwicklung, die Sanierung des Burgtorturms, die Fertigstellung des Freibades und natürlich den gemeinsamen Neubau mit Schule, Kita und Büchereien.“ Darüber hinaus stehe die Sanierung des Rathauses an, der Umbau zum barrierefreien Bahnhof sowie die Schaffung weiterer Fahrradstellplätze.

Doch auch neue Aufgaben halte die Zukunft bereit. Dazu zählte Sutor die Digitalisierung der Verwaltung und auch die Personalentwicklung. „Dann kommen noch Themen, die haben uns die letzten Jahrzehnte nicht wirklich interessiert.“

Somit gilt für die kommenden sechs Jahre das gleiche, wie für die letzten zwölf Jahre: Die Herausforderungen werden nicht kleiner.

Danny Sutor, Bürgermeister

Im Wesentlichen gehe es dabei um die Anpassungsfähigkeit der Infrastruktur, die Auswirkungen des Klimawandels und des Kriegs in der Ukraine. „Somit gilt für die kommenden sechs Jahre das Gleiche, wie für die letzten zwölf Jahre: Die Herausforderungen werden nicht kleiner.“ Was ein Bürgermeister braucht, um diesen zu begegnen, damit hatte sich Stadtverordnetenvorsteher Daniel Klein beschäftigt. Symbolisch überreichte er Sutor drei Tierfiguren: eine Schildkröte für Weisheit, eine Katze für Besonnenheit und einen Schimpansen für Humor.

In den kommenden Jahren gibt es viel zu tun

Dass die Grebensteiner Parteien mit dem Bürgermeister dabei an einem Strang ziehen wollen und auch bei unterschiedlichen Meinungen einen geeigneten Weg finden wollen, sicherten die Fraktionssprecher zu. „Wir haben einiges zu tun“, blickte Elisa Winter (SPD) auf die kommenden Jahre.

Eine Herausforderung für die letzte Amtszeit sei dabei sicherlich auch das neu zusammengesetzte Parlament. Von der GsD gab es für den Start eine Linde, die zusammen gepflanzt werden soll. Die Beständigkeit an der Spitze im Rathaus, hob Melanie Burghardt (CDU) positiv hervor. Und brachte mit dem Spruch „Neue Besen kehren gut, aber die alten kennen die Ecken besser“, Bürgermeister, Mandatsträger und Gäste zum Lachen.

Der Weg, der nun vor dem Bürgermeister und den politischen Gremien der Stadt liege, werde kein leichter, sagte auch Heike Giede-Jeppe (FDP). „Wir werden das meistern, auch wenn wir dabei Niederlagen wegstecken müssen.“ (Hanna Maiterth)

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