Feuerwehrhaus in Fürstenwald eingeweiht - Nur Eigenleistung half

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Anderthalb Jahre hat´s gedauert: Stefan Damm, Lars Ledderhose, Björn Finis und Manuel Hauptmann von der Fürstenwalder Wehr lassen die Bauphase noch mal Revue passieren. Im Hintergrund ist das alte Gebäude mit dem neuen Anbau zu sehen. 

Fürstenwald. Dass sie sich vor Einsätzen direkt in der Fahrzeughalle umziehen mussten, und zwar Männer neben Frauen, störte die Mitglieder der Fürstenwalder Feuerwehr gewaltig.

Dies ist nun endlich Vergangenheit: Am Wochenende wurde das neue Gebäude der Wehr eingeweiht, welches mit viel Platz und Funktionalität punktet.

Separate Umkleidekabinen für beide Geschlechter mit entsprechenden sanitären Anlagen sind in dem neuen Anbau untergebracht. Daneben gibt es eine weitere Kabine für die Jugendabteilung sowie einen Sitzungssaal mit angrenzender Küche. Außerdem wurde die alte Fahrzeughalle etwas erweitert, so dass nun zwei Stellplätze zur Verfügung stehen. „Schon vor mehr als zehn Jahren kamen wir zu der Erkenntnis, dass wir etwas verändern müssen“, sagte Wehrführer Karsten Ledderhose, nachdem dann vor einigen Jahren das benachbarte Grundstück zum Verkauf frei gegeben wurde, hätten sie endlich planen können. Anderthalb Jahre Bauzeit liegen nun zurück, in denen sich die Mitglieder mit 1000 Stunden Arbeitszeit eingebracht haben. Für die Einsätze bei unterschiedlichsten Arbeiten lobte der Wehrführer seine Mannschaft. Auch der Feuerwehrverein unterstützte die Neuerungen, finanzierte einen Großteil der Ausstattung wie etwa für Küche und Werkstatt. Dass sie während der gesamten Bauzeit die Einsatzbereitschaft stets aufrecht gehalten hätten, sei nicht immer einfach gewesen, meinte Ledderhose: „Teilweise erfolgte das sehr behelfsmäßig, denn unsere Fahrzeuge und Geräte waren zeitweilig an anderen Orten untergebracht“.

In seinen Ausführungen ergänzte Bürgermeister Andreas Dinges, dass im Zuge der Maßnahme auch das angrenzende Sportlerheim mit Fotovoltaik ausgestattet wurde und vor dem Feuerwehrhaus 15 Parkplätze entstanden seien. Für die Mithilfe dankte er, machte aber auch deutlich, dass „ohne Eigenleistung die Kosten kaum zu stemmen gewesen wären“. (zta)

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