Einbrecher richten hohen Schaden in Grebensteiner  Kita an

Überbleibsel der Tat: Sabine Göttlicher, stellvertretende Leiterin des Kindergartens Grebenstein, zeigt abgesplittertes Holz und Lack an der Tür der Lernwerkstatt. Foto: Leonie Krzistetzko.

Grebenstein. Wo heute Kinder toben und in ihren Gruppen spielen, wurde in der Nacht zu Donnerstag großer Schaden angerichtet. Im Kindergarten Grebenstein wurde bei einem Einbruch nach Angaben der Polizei ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich verursacht.

Die Beute ist dagegen gering: Er liegt voraussichtlich im unteren dreistelligen Bereich. Wie viel Geld aus den Kassen von sieben Kindergartengruppen erbeutet wurde, ist noch nicht endgültig bekannt.

„Außer der Tür, die zu unserer Froschgruppe gehört, wurden alle Türen des Hauses von innen aufgebrochen“, sagt Sabine Göttlicher, stellvertretende Leiterin des Kindergartens. Das sieht man noch heute: An den Türen und Türrahmen ist der Lack abgeplatzt, das Holz abgesplittert, rau und von Kratzern gezeichnet. Nach der Tat habe es verheerender ausgesehen: „Am Donnerstag haben Schreiner die Türen so repariert, dass man sie jetzt wieder gerade so schließen kann“, so Göttlicher. Dabei seien einige Mängel geblieben: „Manchmal muss man nachhelfen, damit die Türen richtig zugehen.“ Nach Angaben der Polizei ist die Anzahl der Täter noch unbekannt.

Von innen aufgebrochen: Die Tür der Elefantengruppe. Foto: Leonie Krzistetzko.

Zutritt hätten sich der oder die Täter über die Feuerschutztür verschafft, die von dem Gebäude in den Garten führt. Hier sind heute lediglich kleine Kratzer und Macken im Metall zu erkennen. Der Türfeststeller sei so verbogen gewesen, dass man ihn hätte abmontieren müssen, sagt Erster Stadtrat Horst Wolff. Außer dem Geld sei nichts gestohlen worden. Es sei genau ausgewählt worden, was von Nutzen ist. Göttlicher: „In einer Kasse gab es nur 50-Cent-Stücke und Kupfergeld. Die 50-Cent-Stücke wurden gestohlen, das Kupfergeld blieb in der Dose.“

Zurzeit wertet die Polizei die Spuren aus. Wie es mit den Reparaturen weitergeht, weiß Sabine Göttlicher noch nicht: „Ich denke aber, dass es in den Ferien der Fall sein wird. Denn dann ist hier kein Betrieb.“

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