Erster Schachtener Bauernmarkt zog 2000 Gäste an

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Buntes für den Garten: Hermann Thöne (links) aus Niedermeiser lässt sich hier von Tobias Krausbauer über den bienenfreundlichen Lavendel informieren.

Schachten. Die einen genießen frische Erdbeeren von Grebensteiner Feldern, andere plaudern über Hortensien oder fachsimpeln über alte Lanz-Bulldogs: Um das Leben auf dem Land ging es beim ersten Schachtener Bauernmarkt, zu dem es rund 2000 Gäste auf das Gelände des Rittergutes zog.

„Wir sind so begeistert von der guten Resonanz, dass wir wahrscheinlich in zwei Jahren den nächsten Markt veranstalten werden“, sagte Sabine Wieditz vom zehnköpfigen Organisationsteam. Vor einem halben Jahr hatten vier Vereine aus dem Grebensteiner Stadtteil beschlossen, „dass einmal wieder etwas los sein sollte in Schachten“. Mehr als zehn Jahre lag die 1150 Jahr-Feier nun zurück, das letzte große Ereignis im Dorf. „Als klar war, dass wir das besondere Gelände des Rittergutes nutzen dürfen, konnte es losgehen“, erklärte Mitorganisator Hartmut Neutze.

Mitglieder der Feuerwehr, des Fußballclubs sowie des Sport- und Dorfgemeinschaftsvereins taten sich zusammen und fingen an zu planen.

Was die zehn auf die Beine gestellt hatten, kam bei den Besuchern überaus gut an. Spätestens als die Caldener Kapelle „Brumm“ um die Mittagszeit zu Rosamunde und weiteren Ohrwürmern anstimmte, wurde es schwierig einen Parkplatz zu finden. Und das, obwohl alle Schachtener ihre Höfe als Parkflächen bereitgestellt hatten.

An fast 30 Ständen konnte sich die Besucher mit Köstlichem aus der Region stärken oder sich über Landwirtschaft und -leben informieren. Dass ein Kilo Katzenfutter teurer sei als die gleiche Menge an Kotelett, konnte man beim Bauernverband Kurhessen etwa lernen. Auch über ökologische Bauen, die neuesten Gartentrends und moderne Landmaschinen war da viel zu erfahren. Für den Hunger zwischendurch gab es von der Ahlen Wurscht vom Schachtener Landmetzger über Kartoffelspeisen vom nahen Acker bis zum üppigen Kuchenbüfett allerlei zu wählen.

2000 Besucher beim Bauernmarkt in Schachten

Bauernmarkt in Schachten
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Gerne angenommen wurde auch die Besichtigung des Rittergutparks. Drei Hektar groß ist die Grünfläche, welche über drei Teiche, einen eigenen Friedhof und eine Vielzahl an alten Bäumen verfügt. Ergänzt wurde das Unterhaltungsprogramm mit Planwagenfahrten durch die Gemarkung, einer Ausstellung von alten Schleppern und der Möglichkeit, einmal selbst einen Trecker zu fahren. „Dafür fahren wir mit den Besuchern in die Kiesgrube, die nicht weit von hier entfernt ist“, erläuterte Michel Hillebrand von der Landjugend Hofgeismar.

Auch den Musikverein Immenhausen hatten die Veranstalter für ihren Markt gewinnen können. Mit bekannten Melodien unterhielt die 20-köpfige Formation den Nachmittag über. „Es ist ein tolles Fest, es gibt viel zu sehen und zu genießen, man trifft nette Bekannte und ist in einer außergewöhnlich schönen Umgebung“, lobte Erika Rößner aus Espenau das tagesfüllende Programm.

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