Neuer Anbieter nach Dragonheart-Wirbel

Extremlauf: Suzuki-Lake-Run kommt im November nach Trendelburg

Im Steinbruch durch den Matsch: Die Region um Trendelburg ist bekanntes Terrain für Hindernisläufer. Archivfoto: Löschner

Trendelburg. Es geht wieder in den Matsch: Nach der Absage des Hindernislaufes Dragonheartbattle im November wird es in Trendelburg in diesem Jahr eine ähnliche Veranstaltung geben. Am Sonntag, 11. November, bietet ein anderer Veranstalter den Suzuki-Lake-Run an, den er schon jetzt im Internet bewirbt.

„Die Schlacht an der Trendelburg geht weiter“, heißt es im sozialen Netzwerk Facebook, verbunden mit der Ankündigung eines Rabattes für Sportler, die für den abgesagten Lauf im vergangenen Jahr angemeldet waren. Anmeldungen sind derzeit noch nicht möglich. Auch Details zu Strecke und Organisation sind noch nicht bekannt.

Trendelburgs Bürgermeister Kai Georg Bachmann bestätigt auf Anfrage, dass sich auch Stadt und Magistrat mit dem Thema beschäftigt haben und dem neuen Veranstalter positiv gegenüberstehen würden. Auch ein Team von etwa 30 ehrenamtlichen Helfern stehe schon bereit, sagte Bachmann. Diese hatten sich im vergangenen Jahr nach Zerwürfnissen mit dem damaligen Veranstalter frühzeitig distanziert.

Im November war der Lauf mit angeblich 600 Teilnehmern kurzfristig abgesagt worden. Zunächst hatten möglicherweiserassistische Äußerungen einer Mitarbeiterin für Wirbel gesorgt, dann fehlten dem Veranstalter PAS-Team Genehmigungen. Anfang Dezember meldete das Unternehmen Insolvenz an. "Für uns vom PAS-Team war es kein gutes Jahr, aber wir treten 2017 hiermit kräftig in den Arsch und freuen uns auf 2018", schreibt das Unternehmen auf Facebook.

Anfragen der HNA hatte Geschäftsführer Joachim von Hippel, der sich selbst "Masterchief" nennt, mehrfach unbeantwortet gelassen. 

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