Wieder Jobs für Kulturboten

2020 erneut Ferienarbeit im Generationenhaus Hümme und der Krukenburg

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Kulturboten im Einsatz: Die 18-jährige Helmarshäuserin Sabrina Schade führte die Besucher der Helmarshäuser Krukenburg in die Geschichte der Burgruine ein.

Im Generationenhaus in Hümme, auf der Krukenburg in Helmarshausen sowie in der ehemaligen Synagoge in Vöhl (Waldeck-Frankenberg) informierten 18 Schüler Besucher über die Besonderheiten der Einrichtungen.

Diese besonderen Ferienjobs wird es 2020 wieder geben. Das kündigte die Grimmheimat Nordhessen jetzt an. Neben den drei genannten Einrichtungen sind das industriehistorische Ensemble am Eisenbahnmuseum in Bebra (Hersfeld-Rotenburg), das Haus der Geschichte in Homberg (Schwalm-Eder-Kreis) sowie die Jugendburg Ludwigstein bei Witzenhausen (Werra-Meißner-Kreis) im nächsten Jahr neu dabei. 

Insgesamt 36 Ferienjob-Plätze stellt die Grimmheimat Nordhessen zur Verfügung. Zwölf gibt es im Kreisteil Hofgeismar in der Krukenburg und im Generationenhaus. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung fördert das Projekt mit Zuschüssen, teilte die Grimmheimat mit. Im Sommer erhielten die Kulturboten eine Pauschale von 600 Euro für den vierzehntägigen Einsatz.

800 Besucher mehr

Für 2019 hatten die Einrichtungen eine positive Bilanz gezogen. So wurden an der Krukenburg 800 Besucher mehr als im Vorjahr gezählt. Wichtig war, dass sich die jungen Menschen mit der Geschichte ihrer Region befassten und ihr Wissen kompetent an die Besucher weitergeben. Für die Zuschussgeber ist es wichtig, dass sich die Kulturboten mit ihrer Heimat identifizieren.

Gleichzeitig sollen die beteiligten Kultureinrichtungen neue Impulse für ihre Arbeit erhalten. Schließlich trage das Projekt zur Stärkung des Kulturtourismus in Nordhessen bei, teilte die Grimmheimat weiter mit.

Für insgesamt 36 Ferienjobs im nächsten Sommer steht Geld von der Bundesanstalt zur Verfügung, sagte Beatrice Frinzi von der Grimmheimat. Gern könnten sich andere Institutionen beteiligen und das Konzept übernehmen. Sie müssten aber das notwendige Geld für die Bezahlung der Schüler selbst aufbringen.

An die Projektpartner wenden

Wer sich als Kulturbote bewerben will, der kann sich direkt an die Projektpartner wenden, im Kreisteil Hofgeismar also an das Generationenhaus in Hümme und an den Heimat- und Geschichtsverein Helmarshausen. Das Auswahlverfahren findet Ende Januar/Anfang Februar 2020 statt.

Das Kulturboten-Projekt soll demnächst auch wieder in den Schulen der Region vorgestellt werden, kündigte die Grimmheimat an.

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