Stadtverordnete beschließen Bebaungsplan - Betreiber will bald mit Bau beginnen

Weg frei für Seniorenheim

Der Bauplatz: Auf einer Fläche von 3200 Quadratmeter soll auf dem Gelände hinter dem neuen Ärztehaus und der Feurwehr das neue Seniorenwohnheim entstehen. In der Nachbarschaft steht auch die Kulturhalle. Foto:  Vossen

Trendelburg. Die größte Hürde vor dem Bau eines Senioren-Pflegeheimes in Trendelburg ist weggeräumt: Die Stadtverordneten gaben in ihrer Sitzung am Donnerstagabend grünes Licht für die dazu notwendige Änderung von Bebauungs- und Flächennutzungsplan.

Vor zwei Monaten wollte das Parlament noch nicht über die von der Verwaltung vorgelegten Entwürfe abstimmen, weil nach Ansicht aller drei Fraktionen notwenige Unterlagen und Informationen fehlten. Das ist inzwischen nachgeholt worden.

Vor allem aber ist nun festgeschrieben, dass der Betrieb des Pflegeheims keine negativen Auswirkungen auf die benachbarte Kulturhalle haben darf. Denn das war die größte Sorge der Stadtverordneten. Sie befürchteten, dass es zu Klagen gegen Veranstaltungen in der vom Kulturverein betriebenen Halle wegen ruhestörenden Lärms geben könne. Schallschutzmaßnahmen in dem neuen Heim sollen dafür sorgen, dass die Bewohner durch ein paar Mal im Jahr an Samstagabenden stattfindenden Jugend-Partys nicht belästigt werden. Das wurde nun in einer Präambel der Bebaungssatzung festgeschrieben.

Schafe statt teures Mähen

Und auch ein weiteres Anliegen der Stadtverordneten ist geklärt: Die Retensionsfläche im Ibrecht, die als umweltgerechter Ausgleich für die Bebauung ausgewiesen werden musste, soll von Schafen beweidet werden, sagte Bürgermeister Bernhard Klug. So muss sich der städtische Bauhof nicht um die Mahd sowie die kostspielige Entsorgung des Mähguts kümmern.

Bodo Schäfer, der das neue Pflegeheim bauen will, atmete nach dem einstimmigen Beschluss der Stadtverordneten auf - schließlich hatte er schon ein Jahr darauf gewartet. Wenn nun noch das Bauamt des Landkreises die Baugenehmigung erteilt, kann er mit dem Bau beginnen. Der erste Spatenstich könnte dann im September/Oktober erfolgen. Geplant sind 49 Heimplätze für alle Pflegestufen. Es sollen 26 Arbeitsplätze entstehen.

Von Gerd Henke

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