Freibad Reinhardshagen vor 50 Jahren gebaut

Seit 50 Jahren gibt es das idyllisch gelegene Freibad im Reinhardshäger Ortsteil Veckerhagen. Foto: Siebert

Reinhardshagen. Das Freibad in Reinhardshagen wird in diesem Jahr 50. Das feiert der Förderverein Schwimmbäder Reinhardshagen am Samstag, 29. August.

Am 30. Mai 1965 wurde das Freibad unter großer Anteilnahme der Bevölkerung eröffnet. „Es erlebte, wie das in einem 50-jährigen Leben so ist, Höhen und Tiefen. Ein großes Unwetter im Eröffnungsjahr, Besucherzahlen von denen die heutigen Betreiber nur träumen, bis hin fast zur Schließung vor zehn Jahren“, sagt dazu die Vorsitzende des Fördervereins Heike Lotze.

Im Mai 2005 gründete sich der Förderverein Schwimmbäder (zehnjähriges Jubiläum in diesem Jahr) mit dem Ziel, den Erhalt beider Bäder (Freibad Veckerhagen und Hallenbad Vaake) am Ort zu sichern und die Attraktivität zu steigern. Die damaligen Vorstände Sören Wallbach und Nils Wolff gewannen insbesondere viele Jugendliche und mit teilweise großartigen Arbeitseinsätzen wurden das Volleyballfeld angelegt, das Dach und die Terrasse repariert. Das Wichtigste war: Die Schließung des Bades wurde verhindert.

In den darauffolgenden Jahren standen unter anderem die Sanierung der Damen- und Herrenduschen an, der Förderverein unterstützte beim neuen Beckenumgang, Entfernung der alten Gehwegplatten auf der Terrasse, nahm Verschönerungsarbeiten an Gebäuden vor, sowie die Blumenbepflanzung zu jeder Saison. „Hier ist gemeinsam viel erreicht worden, da nun auch die Gemeinde voll hinter ihren Bädern steht und Hand in Hand gearbeitet wird“, macht die Vorsitzende deutlich.

Seitens der Gemeinde musste in den Jahren viel in die Schwimmbadtechnik, die Rohrleitungen und Instandhaltung investiert werden, damit der Badebetrieb weiterlaufen konnte.

Der Förderverein versucht, inzwischen eher mit finanzieller Unterstützung, seinen Anteil zu leisten, so wie in diesem Jahr mit einer Beteiligung am neuen Durchschreitebecken, der dazugehörigen Dusche und einem neuen Schaukelgerüst. Viele Aktivitäten werden von anderen Vereinen, Gruppen und Privatpersonen aus dem Ort tatkräftig oder durch Spenden unterstützt, beispielsweise die neuen Geländer an Nichtschwimmer und Durchschreitebecken.

„Der Förderverein geht davon aus, die Attraktivität des Bades auch weiterhin zu erhalten, damit dieses noch viele Jahre für seine Gäste offen steht“, hofft Lotze. (zpy)

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