St. Wigbert Reinhardshagen wechselt Pastoralverbund und bekommt neuen Pfarrer

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Der neue Pfarrgemeinderat: Dazu gehören (hinten, von links) Christine Herbold, Berta Hofmeister, Martin Gies, Carolin Dolle und Anna Söder sowie (vorne) Helga Hümer, Werner Grohmann, Rainer Reinhold und Petra Haun. Nicht auf dem Bild ist Elisabeth Bolte.

Reinhardshagen/Wahlsburg/Oberweser. Nach über 30 Jahren Verbundenheit mit der Kirchengemeinde St. Nepomuk Oedelsheim und dem gemeinsamen Pfarrer Gerhard Jüngst, der sich in den Ruhestand verabschiedet hat, haben sich für die katholische Kirchengemeinde St. Wigbert in Reinhardshagen große Veränderungen ergeben.

Seit einigen Monaten ist Pfarrer Martin Gies aus Fuldatal Administrator für die Reinhardshäger Kirchengemeinde.

St. Wigbert hatte bisher ein gemeinsames Pfarrbüro mit der Kirchengemeinde St. Nepomuk und gehörte zum Pastoralverbund St. Peter-Hofgeismar-Weser-Diemel. Dieser besteht seit 2011 aus den Kirchengemeinden St. Michael Bad Karlshafen, St. Peter Hofgeismar, St. Maria Goretti Lippoldsberg, St. Johannes Nepomuk Oedelsheim und St. Wigbert Reinhardshagen.

Die Kirchengemeinde Heilig-Kreuz Fuldatal, mit der sich die katholische Kirchengemeinde Reinhardshagen nun den Pfarrer teilt, gehört zum Pastoralverbund St. Edith-Stein Reinhardswald, dem die Kirchengemeinden Heilig-Geist Grebenstein, Heilig-Kreuz Fuldatal, St. Clemens Maria Immenhausen und Heilig-Geist Vellmar angehören.

Schwieriger Schritt

Dieser Umstand hat sich, wie sich schnell herausstellte, für alle Beteiligten als schwierig erwiesen. Nach einer Gemeindebefragung hat der Pfarrgemeinderat von St. Wigbert beim Bischöflichen Generalvikariat in Fulda den Wechsel in den Pastoralverbund St. Edith-Stein Reinhardswald beantragt. Diese Entscheidung war nicht leicht, da sich enge und gute Beziehungen innerhalb des Pastoralverbundes St. Peter entwickelt hatten.

Die Zusammenarbeit und Terminabstimmung mit der Kirchengemeinde in Fuldatal klappt nach Darstellung von Werner Grohmann, Sprecher des Pfarrgemeinderates (PGR), schon hervorragend. „Wir sind mit offenen Armen aufgenommen worden“, erzählt er.

Kurzclip:

Zum Thema: Gemeinde bekommt neue Heimat

Aus seiner Sicht habe sich nicht sehr viel verändert. Man müsse nun versuchen, sich den neuen Gegebenheiten anzupassen. Erfreulich sei auch, dass verschiedene Aktivitäten mit dem bisherigen Pastoralverbund erhalten bleiben.

Pfarrer Martin Gies freut sich, dass er in Reinhardshagen eine lebendige Gemeinde mit vielen Generationen vorgefunden hat.

Zum Jahresende 2011 wurde turnusgemäß ein neuer PFG gewählt, der aus dem Pfarrer Martin Gies sowie neun Frauen und Männern besteht (Christine Herbold, Berta Hofmeister, Martin Gies, Carolin Dolle, Anna Söder, Elisabeth Bolte Helga Hümer, Werner Grohmann, Rainer Reinhold und Petra Haun). Der neu gewählte PGR ist bereits zu einem Gesprächsnachmittag zusammenkommen, an dem auch ehrenamtlich Tätige teilgenommen haben. Dabei wurden Möglichkeiten erörtert, wie die Kirchengemeinde in für die Kirche schwierigen Zeiten erhalten und weiterentwickelt werden kann.

Arbeiten zusammen: Pfarrer Martin Gies (links) und Pfarrgemeinderatssprecher Werner Grohmann vor der katholischen Kirche der St. Wigbert-Gemeinde in Reinhardshagen.

Die feierliche offizielle Aufnahme in den Pastoralverbund findet am Samstag, 16. März, ab 18 Uhr in der katholischen Kirche in Reinhardshagen statt.

Bei der diesjährigen Sternsingeraktion in der Gemeinde St. Wigbert sammelten Kinder aus der katholischen und aus der evangelischen Gemeinde in 60 Häusern 1300 Euro Spenden zu Gunsten von Kindern in Nicaragua. (zpy)

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