925 Jahre Gieselwerder

Gieselwerder startete mit Osterball ins Jubiläumsjahr

Sahen toll aus: Viel Freude hatten auch diese jungen Frauen beim Osterball in Gieselwerder. Hier stoßen sie auf einen gelungenen Abend an. Im Bild Tessa Herbold, Joleyn Martin, Lena Illian, Anna-Lena Middendorf, Laura Aßhauer, Vanessa Fuchs (von links).

Gieselwerder. Zum 925-jährigen Bestehen des Weserörtchens ließ man in Gieselwerder eine fast schon vergessene Tradition wiederaufleben. 

An Ostern und Weihnachten im schicken Zwirn das Tanzbein schwingen, gehörte einst zum festen Angebot in Gieselwerder. Diese schon fast vergessene Tradition ließ man nun wiederaufleben. Grund dafür ist das 925-jährige Bestehen des Weserörtchens, welches das Jahr über mit verschiedenen Veranstaltungen groß gefeiert werden soll. Gelungener Auftakt war am Samstag der Osterball im Haus des Gastes, bei dem fast 200 Feierfreudige mit dabei waren.

„Als wir im Herbst mit unseren Planungen begannen, kam uns die Idee, einmal wieder einen Ball zu veranstalten“, sagte Sandra Hennecke vom Organisationsteam. Damit schienen die Macher genau den richtigen Nerv getroffen zu haben, war doch der Saal gut gefüllt - besonders mit jungem Publikum, die im Abendkleid oder Anzug und Fliege einen besonderen Abend verlebten.

 So festlich wie die Gäste gekleidet waren, zeigte sich auch der Saal, der liebevoll in Beigetönen dekoriert war. So könne man hier ebenso eine Hochzeit feiern, so schön sei es, meinte Hennecke. „Und auch die Musik ist klasse, da ist für jeden etwas dabei“, kommentierte einer der Gäste die abwechslungsreiche Unterhaltung des Duos „Golle und Marie B.“, die eigentlich für jeden Geschmack etwas dabeihatten.

Volle Tanzfläche im Haus des Gastes: Das Duo Golle und Marie B. verwöhnte die Gäste mit Tanzmusik, wobei alte Schlager ein Garant war für eine volle Tanzfläche. 

Was im Jubliäumsjahr noch so alles geboten wird, wollte Carsten Klinge, Mitglied des 16-köpfigen Veranstaltungsteams, nicht im Detail verraten. „Es wird so sein, dass Veranstaltungen, die sowieso stattfinden, diesmal besondere Highlights haben werden - doch was genau, darüber wollen wir jetzt noch nicht sprechen.“ 

Absoluter Glanzpunkt des Geburtstagsjahres soll die Weserbeleuchtung Ende Juli sein, wo man mit einigen Besonderheiten aufwarten möchte. „Am Folgetag gibt es dann eine Erlebnismeile durch den Ort, einen Rundweg, wo man unter anderem auch altes Handwerk erleben kann“, sagte Klinge. Natürlich will es der Weserort auch bei seiner Kirmes Ende August richtig krachen lassen. 

Dafür seien die Planungen längst nicht abgeschlossen, aber mit einem Umzug könne man diesmal schon rechnen. Im kühlen November soll dann bei einem Grünkohlessen und einer Fotoausstellung mit Motiven aus dem Ort der Ausklang des Geburtstagsjahres gefeiert werden. „Alle Vereine aus dem Ort machen bei der 925-Jahr-Feier mit“, erklärte Klinge und ergänzte, dass sämtliche Einnahmen für ein Projekt im Ort verwendet werden sollen. Was für eins sei noch unklar, Ideen gebe es allerdings schon.

Überaus gelungen schien der Start ins Jubiläum: „Wann hat man schon mal Gelegenheit auf einem Ball zu tanzen - das ist schon etwas anderes als Kirmes“, hieß es am Samstagabend, wo die einen Geselligkeit an der Theke lebten, andere nicht von der Tanzfläche zu bekommen waren und wieder andere an den Tischen sich einen mitternächtlichen Imbiss bei Kaffee und Kuchen gönnten. 

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