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Besucher strömen zum Bauernmarkt in Schachten: Veranstalter und Anbieter zufrieden

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Von: Hanna Maiterth

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Leckere Wurst von der Hausschlachterei Leimbach mit Jörg Schindewolf (von links), Tobi und Jenny Leimbach.
Leckere Wurst von der Hausschlachterei Leimbach mit Jörg Schindewolf (von links), Tobi und Jenny Leimbach. © Hanna Maiterth

Im Rittergut in Schachten gab es am Sonntag wieder einen Bauernmarkt. Für die Veranstalter ein voller Erfolg.

Schachten – Sobald die Tore des Ritterguts in Schachten am Sonntagvormittag öffneten, strömten die ersten Besucher zum Bauernmarkt. Mit der zweiten Auflage zeigten sich Veranstalter und Standbetreiber zufrieden. „Es waren bestimmt mehr Leute da als vor vier Jahren“, schätzt Ortsvorsteher Rüdiger Käckel mit Blick auf die etwa 2000 bis 3000 Besucher im Jahr 2018.

Besonders über Mittag war das Gelände des Rittergutes Schachten gut gefüllt. Bis zum späten Nachmittag ging die Zahl zwar deutlich zurück, trotzdem wurde das ursprünglich angepeilte Ende von 17 Uhr nach hinten verschoben. An den Tischen unter der offenen Scheune, an den Essensständen und an den Getränkewagen genossen noch zahlreiche Besucher das Beisammensein.

Frische Erdbeeren mit Sahne bekamen Besucher bei Marianne Martin (links) und Kerstin Klemme.
Frische Erdbeeren mit Sahne bekamen Besucher bei Marianne Martin (links) und Kerstin Klemme. © Hanna Maiterth

„Die Resonanz war unglaublich“, sagt Kerstin Klemme von den Klemme Obstplantagen. Zum Stand in Erdbeerform seien Kunden von nah und fern gekommen. Das gute Wetter und die trostlose Coronazeit hätten spürbar für den großen Zuspruch gesorgt. „Das Bäuerliche ist wieder mehr gefragt.“ Auch beim Stand der Hausschlachterei Leimbach herrschte reger Betrieb.

„Für uns läuft es Bombe“, sagt Jenny Leimbach. Das Feedback sei gut und alle hätten Lust auf den Bauernmarkt gehabt. „Wir konnten heute eine bunte Mischung anbieten. Es gab keine großen Überschneidungen und mit der Strohburg hatten auch die Kinder einen Ort zum Spielen.“

Bauernmarkt in Schachten: Dorf kann sich präsentieren

Beim Kartoffelhof Neutze hatte man sich in diesem Jahr auf einen größeren Ansturm als 2018 eingestellt. „Beim ersten Bauernmarkt waren wir um 16 Uhr ausverkauft“, erinnert sich Katharina Jakob. In diesem Jahr habe man extra aufgestockt und das habe sich gelohnt. Der Bauernmarkt sei eine gute Gelegenheit für das Dorf, die bestehenden Angebote darzustellen, sagt ihr Bruder Felix Neutze. „Leider konnten wir das vier Jahre lang nicht.“

Nun, so Jakob, habe man jedoch wieder zeigen können, dass Lebensmittel nicht immer aus anderen Ländern importiert werden müssten. Insgesamt müssten Lebensmittel mehr wertgeschätzt werden. „Da steckt ein Menge Arbeit drin“, sind sich die Geschwister einig.

Rittergut öffnet die Türen: Leonard Graf Grote von und zu Schachten (rechts) führt Besucher durch den Park.
Rittergut öffnet die Türen: Leonard Graf Grote von und zu Schachten (rechts) führt Besucher durch den Park. © Hanna Maiterth

Nicht nur Essen und Trinken standen auf dem Programm des Bauernmarktes. Die Besucher konnten durch Stände mit Schmuck, Pflanzen, Bildern und Deko schlendern. Außerdem öffnete die Familie Graf Grote von und zu Schachten die rund drei Hektar große Parkanlage. Während dort zum Auftakt der Gottesdienst stattfand, führte Leonard Graf Grote am Mittag und Nachmittag durch die Anlage. „Wenn ich sonst durch den Park gehe, sehe ich nur die Arbeit.“

Deshalb sei der Bauernmarkt eine gute Gelegenheit, das Gelände auch mal aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Schon die 150 Besucher des Gottesdienstes seien rekordverdächtig. Er freue sich, der Dorfgemeinschaft das Rittergut für so eine Veranstaltung zur Verfügung zu stellen. „Es ist eine großartige Leistung, was hier auf die Beine gestellt wurde.“ (Hanna Maiterth)

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