Barrierefreiheit kommt

Bauarbeiten an Grebensteiner Bahnhof beginnen ab August 2025

Vielen ein Dorn im Auge: Seit Ewigkeiten wird über einen barrierefreien Ausbau des Grebensteiner Bahnhofs gesprochen. In vier Jahren soll der Umbau nun erfolgen.
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Vielen ein Dorn im Auge: Seit Ewigkeiten wird über einen barrierefreien Ausbau des Grebensteiner Bahnhofs gesprochen. In vier Jahren soll der Umbau nun erfolgen.

So langsam kommt die Sache ins Rollen: Die Barrierefreiheit am Grebensteiner Bahnhof, die sowohl Stadt als auch Bürger seit Jahren fordern, wird endlich kommen.

Grebenstein - Doch Geduld müssen Reisende und Pendler noch haben. Laut Bürgermeister Danny Sutor ist der Baubeginn für August 2025 vorgesehen. Die Nachricht erreichte die Grebensteiner Verwaltung vor Kurzem. In einem Schreiben teilte das Hessische Ministerium für Wirtschaft mit, dass der Bahnhof barrierefrei ausgebaut wird. Zudem ist er Teil des Bundesprogramms zur beschleunigten Herstellung der Barrierefreiheit an kleineren und mittleren Verkehrsstationen.

„Die notwendigen Planungen für die Schaffung des Baurechts wurden bereits gestartet und unabhängig von den Vertragsbestimmungen von der DB Station&Service AG weitergeführt“, sagt Sutor. Nach dem erstellten Bau- und Terminplan ist der Abschluss des Planrechtsverfahrens im November 2024 vorgesehen. Es benötige einiges an Vorlaufzeit, da die Bahn die Zugfahrten für die Zeit während des Umbaus planen müsse.

Wie der umgebaute Bahnhof später einmal aussehen soll, werde man nach der Planung erfahren. Sutor geht davon aus, dass Fahrstühle eingebaut werden. Bund und Land werden sich die Kosten dafür teilen.

Man sei erleichtert, dass die Barrierefreiheit kommt. „Das ist infrastrukturell für Grebenstein super“, erklärt Sutor auf Anfrage unserer Zeitung. 2014 hatte man die erste von insgesamt vier Anfragen an das Hessische Wirtschaftsministerium gestellt.

Um in Richtung Hofgeismar zu fahren oder aus Kassel kommend müssen Reisende erst durch eine Unterführung mit einigen Treppen. Eine Rampe ist nicht vorhanden. Mit Fahrrad, Kinderwagen oder Rollator gestaltet sich dies schwierig. „Mit Rollstuhl ist das unmöglich“, äußerte sich im vergangenen Jahr eine Leserin bei Facebook. Manche müssten bis nach Hofgeismar weiterfahren und von dort zurück nach Grebenstein, um barrierefrei aussteigen zu können. (Nela Müller)

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