Dorferneuerung Burguffeln: Noch 2 intensive Jahre

Wenig ansehnlich: Der Dorfplatz in Burguffeln wartet dringend auf seine Aufwertung, die in den kommenden beiden Jahre im Zuge der Dorferneuerung angegangen werden soll. Foto: Binienda-Beer

Burguffeln. Verbesserungen innerhalb des Ortes, ein Plus an Lebensqualität und die Entwicklung von Perspektiven: Die Erwartungen an die Dorferneuerung in Burguffeln sind hoch.

Leuchtend rot und stufenfrei: Der neu errichtete Anbau ans alte Dorfgemeinschaftshaus Burguffeln erlaubt künftig auch Behinderten einen problemlosen Zugang. Foto: Binienda-Beer

Ihre Verwirklichung fordert bei den ehrenamtlichen Begleitern aus der Bevölkerung aber auch Ideen und Tatkraft. Wie vorbildlich es damit in Burguffeln läuft, würdigten Bürgermeister Danny Sutor und die Grebensteiner Stadtverordnetenversammlung in ihrer letzten Sitzung für dieses Jahr.

Der Sprecher des Arbeitskreises „Unser Dorf“, Joachim Damm, hatte dem Stadtparlament zuvor über den Fortgang der Arbeiten detailliert berichtet. Mit lobenden Worten und Applaus honorierten die Stadtverordneten das bereits Erreichte in dem 600-Einwohner-Stadtteil, der bis 2017 im Rahmen des Dorferneuerungsprogramms durch das Land hoch gefördert wird. Anerkannt worden ist ein förderfähiges Investitionsvolumen von 670.000 Euro.

Joachim Damm

Nach einer Reihe bedeutsamer, aber kleinerer Schritte stand in diesem Jahr das Dorfgemeinschaftshaus als „Leuchtturmprojekt“ an, so Damm. Mit Blick auf die immer älter werdende Bevölkerung ging es um den Umbau des kulturellen Dorfmittelpunkts in ein behindertengerechtes öffentliches Gebäude. Gleichzeitig wurden eine neue Heizung installiert und die lange geforderten Brandschutzmaßnahmen umgesetzt. Die Investitionshöhe bezifferte Bürgermeister Sutor mit rund 220 000 Euro einschließlich der noch ausstehenden funktionalen Verbesserungen im Inneren, einer energetischen Sanierung und der Herstellung der Außenanlagen. Die Einweihung des neuen alten Dorfgemeinschaftshauses mit Vorstellung weiterer Pläne und einem künstlerischen Rahmenprogramm ist für den kommenden März geplant, kündigte Damm an.

Zwei intensive Jahre liegen nun noch vor dem Arbeitskreis „Unser Dorf“, bevor im letzten Förderjahr nur noch Projekte zu Ende geführt werden sollen. Ehrgeizige Ziele haben sich die ehrenamtlichen Wegbereiter für 2015 und 2016 gesteckt: die Umgestaltung des an der Kreisstraße gelegenen, derzeit wenig ansehnlichen Dorfplatzes, die Schaffung einer grünen Dorfmitte und schließlich die Anlage eines Mehrgenerationenplatzes (mit Bewegungsangeboten auch für ältere Menschen) auf dem ehemaligen Spielplatzgelände beim Friedhof. Ideen sind gefragt. Damm: „Je mehr Leute mitmachen, desto besser.“ Der Arbeitskreis „Unser Dorf“ steht allen Bewohnern zur Mitarbeit offen. Archivfoto: nh

Von Dorina Binienda-Beer

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.