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Danny Sutor als Bürgermeister vereidigt

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Amtseid: Der neue Grebensteiner Bürgermeister Danny Sutor wurde von Parlamentschef Rainer Klier vereidigt. Sutor, der von der CDU unterstützt und dessen Zugehörigkeit zu keiner Religionsgemeinschaft im Wahlkampf thematisiert worden war, wählte dabei, die religiöse Formel.
Amtseid: Der neue Grebensteiner Bürgermeister Danny Sutor wurde von Parlamentschef Rainer Klier vereidigt. Sutor, der von der CDU unterstützt und dessen Zugehörigkeit zu keiner Religionsgemeinschaft im Wahlkampf thematisiert worden war, wählte dabei, die religiöse Formel. © HNA/Maiterth

Grebenstein. Der Wunsch nach einer guten Zusammenarbeit prägte die Amtseinführung des neuen Grebensteiner Bürgermeisters Danny Sutor. Vor der Stadtverordnetenversammlung legte Sutor seinen Amtseid ab.

I

Lesen Sie hier die Reden

Antrittsrede von Danny Sutor

Peter Krug (SPD)

Rüdiger Pacem (CDU)

Heike Giede-Jeppe (FDP)

n seiner Antrittsrede ging er noch einmal darauf ein, wie er als Hauptamtsleiter im Jahr 2000 nach Grebenstein kam, wie er die Stadt und ihre Menschen schätzen lernte und wie der Wunsch ihn ihm reifte, als Bürgermeister Verantwortung zu übernehmen. Seinen in gut einer Woche ausscheidenden Vorgänger Armin Kölling nannte er ein „kommunales Schwergewicht, das tiefe Spuren in Grebenstein hinterlässt.“

Eine der Grebensteiner Stärken sei das ehrenamtliche Engagement der Bürger in der Stadt und den Ortsteilen. Es gebe eine Menge guter Ideen. Nicht alles sei machbar, aber bei gutem Willen sei oft eine Lösung möglich. Dazu bedürfe es auch einer transparenten Kommunalpolitik.

„Wir alle“, meinte Sutor mit Blick auf Verwaltung und Parlament, „haben nur das beste als Ziel für Grebenstein.“ Daraus sollte aber niemand den Alleinvertretungsanspruch ableiten, im Besitz der alleinigen und seligmachenden Weisheit zu sein.

Den Willen zur Zusammenarbeit unterstrich auch die SPD, deren Kandidat Cornelius Turrey bei der Wahl Sutor unterlegen war. „Wir sind überzeugt, dass es auch mit Ihnen zu einer gedeihlichen Zusammenarbeit kommen wird“, sagte Fraktionschef Peter Krug zu Sutor. Gleichzeitig erinnerte Krug daran, dass die Finanzen weitgehend in Ordnung seien und die Pflichtaufgaben erfüllt sind. Krug: „Es gibt selten Bürgermeister, die bei ihrem Amtsantritt so gute Voraussetzungen vorfinden. Machen Sie etwas daraus.“

Er hoffe, dass Sutor, wie er im Wahlkampf versprochen hatte, ein unabhängiger und parteiloser Bürgermeister für alle sei. Dass er das Amt ausfüllen könne, werde nicht bestritten. Krug zu Sutor: „Enttäuschen sie die Grebensteinster Bürger nicht.“

Rüdiger Pacem überreichte für die CDU-Fraktion Sutor einen kleinen Himmelsstürmer für den Schreibtisch. Sutor werde seine Kraft aufbringen müssen, dass es mit der Stadt bergauf gehe. Der Weg sei nicht leicht, Sutor habe aber die Unterstützung der Union.

Für die FDP gratulierte Heike Giede-Jeppe. Die Fraktionsvorsitzende verglich die Stadt mit einem solide gebauten Schiff. In Form von geringen Finanzeinnahmen drohe aber derzeit eine Schlechtwetterfornt. Sie hoffe, dass Sutor die Stadt geschickt durch dieses Sturmtief manövriere.

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